DISKUSSION GESCHLOSSEN: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?

Anton am 28.04.2020 19:28 Uhr

Die Forderungen aus der Mediziner-Plattform und dem Sofor-Programm der MLPD finde ich insgesamt gut. Allerdings sollten meiner Meinung nach gerade jetzt auch Sofortmaßnahmen nachdrücklich gefordert werden, die eine weitere Perspektive bieten. Ich meine damit schon länger bestehende Forderungen, die sofort umgesetzt werden und die Anfälligkeit für Covid-19 reduzieren können, indem die Belastung der Umwelt und damit des Menschen reduziert wird. Z. B.:

- Massiver Ausbau statt Reduzierung eines kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), gerade in der Corona-Pandemie, wo es geboten ist, Abstand zu halten
- Güterverkehr auf Schienen und Wasserwege
- Verbot der Mülldeponierung und -verbrennung, stattdessen umfassendes Recycling, ...
- Stilllegung aller Atomanlagen
- konsequente Umstellung auf 100% erneuerbare Energien, sofortige Stilllegung der größten "Dreckschleudern" wie Kohlekraftwerke
- ...

Siehe auch Programm der MLPD, Kapitel J, "4. Die marxistisch-leninistische Umweltarbeit und der Umweltkampf"

Diese Maßnahmen müssen auf Kosten der Monopolprofite durchgesetzt werden. Keine Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung!

René Grießbach am 28.04.2020 17:40 Uhr

Die Worte von Herrn Dr. Bittel, jeder sollte eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ausstellen, unterstütze ich unbedingt. Nicht aufgrund medizinischer Kenntnisse, die ich nicht habe, aber aufgrund eigener Erfahrungen mit mehrfacher schwerer Erkrankung. Und da hab ich, auch durch Kontakt mit anderen Patienten verschiedenster Altersgruppen, gelernt: für eine solche Verfügung und Vollmacht ist es nie zu früh. Es gibt da auch fachmännische Hilfe, u.a. von Sozialarbeitern in medizinischen Einrichtungen, oder auch anderswo. Denn nicht jeder weiß unbedingt, wie man sowas schreibt und was alles rein muss. (Ich selber habe bei meiner Verfügung gestaunt, woran alles ich nicht gedacht hatte beim Verfassen von meinem Vorabentwurf, bevor ich zu der Sozialarbeiterin ging.) Selbst wenn es keinen Anlass zu geben scheint, weil man sich pudelwohl fühlt, es kann immer etwas passieren, was das Leben von einer Sekunde zur anderen verändert.
Und: wenn so eine Verfügung dann vielleicht schon Jahre alt ist und sich individuelle Ansichten und Wünsche geändert haben mögen: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind jederzeit widerrufbar bzw. abänderbar.

Günther Bittel am 28.04.2020 14:08 Uhr

Zum Interview mit Dr. Thöns (siehe Beitrag unter diesem)

Ich war selbst 10 Jahre als Intensivmediziner tätig und bin jetzt als Schmerztherapeut auch palliativmedizinisch tätig. Dr. Thöns weist auf ein Problem hin, das unabhängig von der Corona-Krise besteht: Jeder sollte eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht haben, um zum Beispiel auch klar zu regeln, wie weit Intensivmedizin gehen soll und darf.

Das andere und größere Problem ist die Krise des kapitalistischen Gesundheitssystems und die medizinisch gescheiterte Abrechnungsmethode der sogenannten DRGs ("Diagnosis Related Groups" nach § 17b Krankenhausfinanzierungsgesetz). Hier werden für die Kliniken finanzielle Anreize für Langzeitbeatmung entwickelt, die dann auch für Profitsteigerung oder Verhinderung der Krankenhaus-Pleite umgesetzt werden.

Nach meiner Kenntnis befolgen die Intensivstationen in meiner Umgebung die Erkenntnis, dass Covid19-Patienten so lange es geht nichtinvasiv beatmet werden (NIV, also ohne Intubation oder Luftröhenschnitt, sondern mittels spezieller Masken und Geräte mit hoher Sauerstoffzufuhr).

Auch unter Intensivmedizinern wachsen Kritik und Empörung über Profitwirtschaft im Gesundheitswesen, siehe auch Ärzteappell "Rettet die Medizin - gegen das Diktat der Ökonomie an unseren Krankenhäusern!" Der gemeinsame Kampf für grundlegende Veränderungen im Gesundheitswesen steht auf der Tagesordnung - und die "ursächliche Therapie" heißt: echter Sozialismus! Dr. med. Günther Bittel, Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesie

Rote Fahne Redaktion am 28.04.2020 13:58 Uhr

Die RF-Redaktion hat Dr. Matthias Thöns interviewt. Der Palliativmediziner fordert eine differenzierte Entscheidung über die Beatmung von Covid-19 Patienten. Das Interview erscheint im Magazin 10/20. Wir wollen Auszüge in Absprache mit Dr. Thöns zur Diskussion stellen.

RF: Ihr Standpunkt hat Ihnen schon den Vorwurf eingebracht, dass sie ältere Menschen einfach sterben lassen wollen?

Ich spreche mich natürlich nicht grundsätzlich gegen die Beatmung älterer Covid-19 Patienten aus, sondern ich weise auf die geringen Rettungschancen der älteren und vorerkrankten Betroffenen hin. Dies muss man ehrlich aufklären. So fordert es unser Recht. Und da sehe ich Probleme, wenn gerade einige Intensivmediziner den Eindruck geben, man müsse nur genügend Beatmungsgeräte kaufen und Intensivbetten einrichten und es gibt keine Probleme mehr mit Covid-19. Richtig ist vielmehr, dass die wenigen so schwer betroffenen älteren Patienten, die wir beatmen müssen, kaum Rettungschancen haben. In Wuhan starben 97 Prozent, in New York über 80 Prozent und bei den Überlebenden weiß man, dass die Mehrheit von ihnen nach der notwendigen 2 bis 3wöchigen Beatmung eben nicht gesund ist. Von anderen Langzeitbeatmungen wissen wir um Organschäden, es gibt in 50 Prozent langjährige Depression und Angststörungen und bei jedem Vierten geistige Störungen wie bei einer mittelgradigen Demenz. In einer Befragung von älteren Menschen gaben 91 Prozent an, einen Eingriff mit dem Risiko einer Schwerpflegebedürftigkeit abzulehnen. Mithin darf mit diesen Zahlen davon ausgegangen werden: Die Mehrheit der kritisch kranken Covid-19-Betroffenen wird nicht entsprechend ihrem Willen behandelt.

Weitere Antworten zu Alternativen und dem „lukrativen Geschäft mit dem Sterben“ im Magazin.

Dorothee am 21.04.2020 13:04 Uhr

Zu Günther Bittel, 20.04.20
Eine massenhafte Testinfrastruktur mit Virus- und Antikörper-Nachweis und deren sofortige wissenschaftliche Bewertung, Verbesserung und Standardisierung muss m.E. ab sofort vorrangig erkämpft werden. Insbesondere für die Bereiche Schule, Kitas u.ä., Pflege, Krankenhäuser und Betriebe. Der 1. Mai kann ist dafür ein geeigneter Start.

Günther Bittel am 20.04.2020 17:07 Uhr

Ich versuche, in die Frage der Testung auf SARS-CoV2 etwas Klarheit zu bringen.
Mit dem Rachen oder Nasenabstrich wird auf RNA-Bestandteile (Ribonukleinsäure, Erbgut) des Virus untersucht, diese werden mit einer PCR (Polymerase-Kettenreaktion) im Reagenzglas so massiv vermehrt, dass sie im Labortest nachgewiesen werden. Aussagekraft: Wenn der Test positiv ist, dann sitzen Viren auf der Schleimhaut im Rachen. Man muss also davon ausgehen: der Betreffende ist infiziert und infektiös zugleich.
Werden diese Tests technisch falsch oder zum falschen Zeitpunkt (zu spät) gemacht, dann sind sie falsch negativ und Infizierte werden nicht erkannt.
Die Antikörper im Blut zeigen, dass eine Infektion stattgefunden hat, sie werden erst nach 2-3 Wochen positiv, eignen sich also nicht zur Diagnose einer frischen Infektion, können aber Auskunft geben, dass der Betreffende die Infektion hatte und Antikörper gebildet hat. IgM ist die Frühreaktion, die schnell wieder abklingt, IgG-Antikörper stehen für die längerfristige Immunität und kommen etwas später. Das hilft einzuschätzen, wie lange die Infektion ungefähr zurückliegt. Problem: jede Menge Firmen konkurrieren um diesen Markt, es ist unklar, wie viele Antikörper-Tests falsch positiv oder falsch negativ sind. Man sieht hier wieder die Schädlichkeit der kapitalistischen Konkurrenz und Profitwirtschaft, schneller Profit geht vor Gründlichkeit! Aus dem Gesagten wird klar, dass wir eine massenhafte Testinfrastruktur mit Virus- und Antikörper-Nachweis brauchen und dass die Tests schleunigst wissenschaftlich bewertet, verbessert und standardisiert werden müssen. Hier tut sich erkennbar momentan gar nichts, dagegen müssen wir laut protestieren, auch am 1.Mai!

Dorothee am 19.04.2020 12:48 Uhr

Schüler vor Schulbesuch testen und generell alle Arbeiter und Angestellten in Firmen testen

https://healthcare-in-europe.com/de/news/corona-schnelltest-fakten-gegen-halbwahrheiten.html#
Der PCR-Test erkennt das Virus oder Anteile davon und der Schnelltest die Antikörper im Blut .
„Der PCR-Test ist ein aufwendiger Virusnachweis, … strapaziert das Gesundheitssystem enorm, auch aus finanzieller Sicht. Selbst bei überstandener Erkrankung kann der PCR-Test noch positiv bleiben, obwohl der Patient nicht mehr ansteckend ist. ...Der SARS-CoV-2-Schnelltest i... zeigt direkt vor Ort sicher, zuverlässig und innerhalb kürzester Zeit an, ob Betroffene bereits detektierbare Antikörper gebildet haben und an COVID-19 erkrankt sind oder nicht, ohne Labor und aufwendige Untersuchungen. Ein weiterer Vorteil zeigt sich in Bezug auf die Quarantäneregelung. … Der Schnelltest kann anzeigen, ob Betroffene die Erkrankung überstanden haben oder noch ansteckend sind. Infolgedessen können Menschen wieder schnell(er) und sicher((er) aus der Quarantäne entlassen werden. "

Reiner am 18.04.2020 22:19 Uhr

Die Feststellung, dass es ein Medikament oder Impfstoff geben könnte ist wohl nicht unseriös. Die SARS Epidemie von 2003 wurde von einem bis dahin unbekannten Corona Virus ausgelöst. Der Virus bekam die Bezeichnung SARS-Cov. Der jetzige Virus ist ebenfalls ein Corona Virus, löst die Krankheit Covid-19 aus und wird als SARS-Cov-2 bezeichnet. Beide Viren sind verwandt.
Laut Lübecker Nachrichten meint Prof. Hilgenfeld, hätte man ein Medikament aus seinem damals gefundenen Wirkstoff entwickelt, dann hätte man heute ein effektives Mittel gegen die jetzige Pandemie.
Die WHO hat 2003 SARS als ernsthafte Bedrohung für die Menschheit eingestuft und bis heute gibt es tatsächlich kein Medikament oder einen Impfstoff gegen Coronaviren.
Prof. Hilgenfeld konnte jetzt, in Fortsetzung seiner damaligen Forschungen, ein Schlüsselenzym von SARS-Cov-2 analysieren und einen aktuelleren, verbesserten Hemmstoff entwickeln. Das ist aber eben noch kein einsetzbares Medikament.
Tatsache ist, dass in den siebzehn Jahren kein Medikament oder Impfstoff gegen eine Bedrohung der Menschheit erforscht und entwickelt wurde. Ausnahme: 2005 eine amerikanische Forschergruppe mit anderem Ansatz, aber ohne weitere Ergebnisse oder Tests bisher.

Rene am 18.04.2020 18:11 Uhr

Gerade habe ich bei rf-news den Artikel mit der Überschrift "... dann wäre mittlerweile ein Medikament auf dem Markt" mit Interesse gelesen.
Natürlich ist es so, wie in dem Artikel dargestellt, dass es auch den Pharmakonzernen vor allem um den Profit geht und weniger um das Wohl der breiten Massen, wenn entsprechende Mittel keine Höchstprofite abwerfen.
Wenn aber behauptet wird, dass es ein Medikament gegen Covid 19 bereits geben könnte, wenn sich eine Pharma-Firma für frühere Entdeckungen interessiert hätte, dann halte ich das für zutiefst unseriös.
Natürlich kann es sein, dass das so wäre, wie Prof. Hilgenfeld es ausführt, aber daraus abzuleiten, dass es auf jeden Fall so wäre, also dass das, was gegen Sars half, auch gegen Covid 19 hilft, kann doch unmöglich mit 100 prozentiger Sicherheit behauptet werden.
Ich bin kein Mediziner, aber es liegt ja wohl auf der Hand, dass Sars und Covid 19 nicht 100 prozentig identisch sind.

Dorothee am 18.04.2020 16:12 Uhr

Bei tksE Duisburg wird ja trotz Corona-Gefahr Stahl produziert.
Kürzlich wurde berichtet, ein Arbeiter bekam ein seit 2012 abgelaufenes Desinfektionstuch in der Größe eines Taschentuchs, um einen Leitstand mit zwei Arbeitsplätzen und eine Krankabine zu desinfizieren. In einem Kaltwalzwerk wurde begonnen, Unterschriften zu sammeln für einen sofortigen Produktionsstopp bei 100 Prozent Bezahlung, bezahlte Freistellung von Kollegen, die zur Risikogruppe zählen.
https://www.rf-news.de/2020/kw13/arbeitsplatzvernichtung-bei-thyssenkrupp-stahlarbeiter-sind-herausgefordert
Meine Fragen: Ist die Forderung nach Produktionsstopp übertrieben? Arbeiten die Stahlarbeiter im 2 m-Abstand? Ist die Arbeitskleidung nicht auch eine Art Corona-Schutz-Kleidung? Kann man sich in kleinen Gruppen waschen und umziehen? Gibt es jetzt Desinfektionsmittel? Wurden "Risiko"-Kollegen bezahlt freigestellt?

Die Moderation am 16.04.2020 16:00 Uhr

Als Anregung der weiteren Diskussion um eine sinnvolle Exit-Strategie hier ein Beitrag von Dr. Bittel, Dr. Mast und Günter Wagner vom gestrigen Abend.

10-Punkte-Programm für die Debatte um die „Exit“-Strategie – ein Diskussionsbeitrag von Dr. Bittel, Dr. Mast und Günter Wagner
„Schrittweise Wiederbelebung des öffentlichen Lebens bei gleichzeitiger Verstärkung des Gesundheitsschutzes!
1. Dazu müssen die notwendigen medizinischen und hygienischen Maßnahmen sofort ausgeweitet und weiter ergriffen werden: Einhalten der Abstandsregel von 1,5 bis 2 Metern; flächendeckende Testung; kostenlose Mund-Nase-Schutzmasken für alle, die außerhalb der Wohnung konsequent getragen werden müssen.
2. Für einen kämpferischen 1. Mai! Sofortige Aufhebung des Versammlungsverbotes für Gewerkschaften sowie für demokratische Parteien, Vereine, Selbstorganisationen, Bündnisse und religiöse Vereinigungen unter strikter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen!
3. Stufenweises Hochfahren der Schulen, Universitäten und Kitas nach Schaffung der hygienischen Voraussetzungen in kleinen Gruppen, umgehende Neueinstellungen im ganzen Erziehungswesen!
4. ÖPNV: die Taktzeiten müssen so intensiviert werden, damit die Abstandsregel eingehalten werden kann; besonderer Schutz der Busfahrer durch FFP-Masken.
5. Schrittweise Geschäfte, Betriebe, Museen, Bibliotheken, Restaurants öffnen, wenn sie die Abstandsregel und Hygienemaßnahmen einhalten können ..."

weiterlesen: www.rf-news.de/2020/kw16/kanzlerbotschaft-wirtschaft-nicht-unterbinden-und-die-massen-sollen-die-regeln-einhalten

Dorothee am 16.04.2020 09:51 Uhr

Bei TKSE Duisburg wird ja durchgehend gearbeitet. Was meinen die Stahlarbeiter denn zu den u.s. Forderungen, die die Kollegenzeitung "Stahlkocher" vorschlägt?
- Weg mit dem Verzichtstarifvertrag und der Vernichtung von 3000 Arbeitsplätzen. Wir brauchen die
30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!
- Sofortiger Produktionsstopp aller Anlagen bei voller Bezahlung! Ausnahmen sind die Produktion für
Lebensmittel (wie Blech für Andernach) oder medizinische Geräte und natürlich die Notbelegschaft,
die zum Erhalt der Anlagen notwendig ist!
- Bezahlte Freistellung aller Kollegen, die zur Risikogruppe gehören!
- Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch ThyssenKrupp auf 100 Prozent!
- Wiedereröffnung des Betriebskindergartens, um eine Notbetreuung der Kinder von Kollegen zu
gewährleisten!
- Durchsetzung der notwendigen Hygienemaßnahmen: Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel für
alle. Verkürzung der Reinigungsintervalle: Mindestens drei mal täglich: Toiletten, Pausenräume,
Leitstände, zweistündliche Desinfektion von Türklinken, Lichtschaltern usw.
- Versetzte Ablöse, Übergabe, Pausen und Duschzeiten für die Notbelegschaft.

Gert Bierikoven am 15.04.2020 10:05 Uhr

Mir geht bei der Diskussion, wie man wieder zurück in die Normalität kommen kann, durch den Kopf:
Wenn jeder in der Öffentlichkeit einen Mundschutz tragen würde (natürlich einen wirksamen und nichts Selbstgenähtes) und wüsste, wie man mit dem Mundschutz umgeht, ihn desinfiziert etc., dann wäre doch die Tröpfchen-Infektion weitgehend ausgeschlossen. Dann müsste man doch auch keinen so großen Abstand halten. Sich gegenseitig anfassen, umarmen etc., kann man ja vermeiden.
Würde das nicht viele Probleme am Arbeitsplatz, in den Schulen, an den Unis, Kontakt zwischen den Generationen etc. entschärfen und ein fast normales Leben wieder möglich machen?

Bernd am 14.04.2020 17:38 Uhr

Zu Brigitte Butenschön am 14.04.2020 18:14 Uhr

Zu Entschädigungsansprüchen für Unternehmer äußert sich das rechtswissenschaftliche Blog JuWiss:
https://www.juwiss.de/55-2020/

Die Arbeitgeber sollen ruhig die Löhne sechs Wochen weiterzahlen, so wie es Par. 615 BGB vorsieht. Sie müssen sich dann um Entschädigung vom Staat bemühen, sei es durch Inanspruchnahme der Soforthilfen oder einer Entschädigung, wie bei JuWiss dargestellt.

Klaus-Jürgen am 14.04.2020 17:24 Uhr

Initiative der Offensiven Metaller für eine Erklärung von Vertrauensleuten, Kolleginnen und Kollegen bei Daimler Untertürkheim: https://automotiveworkers.org/de/2020/q2/initiative-der-offensiven-metaller-fuer-eine-erklaerung-von-vertrauensleuten-kolleginnen-und-kollegen-bei-daimler

Die Moderation am 14.04.2020 17:21 Uhr

Liebe Mitdiskutanten, wundert euch nicht, dass ein paar Beiträge nun noch mal neu hochgeladen wurden und die Uhrzeiten und Tage nun nicht mehr ganz stimmen. Wir haben ein paar Gespräche zu ähnlichen Themen zusammen gelegt - zugunsten gründlicher, kontroverser und konzentrierter (Streit)gespräche. Wir haben uns bemüht, die Gesprächslogik/ -abfolge der einzelnen Gespräche dennoch beizubehalten. Solidarische Grüße!

Reiner am 14.04.2020 17:17 Uhr

COVID-19 wird gerade verstärkt über das kapitalistische Gesundheitssystem selber weiter verbreitet. Auch deshalb steigt in Deutschland der Anteil der weiblichen Infizierten ständig an. Krankenhäuser und Pflegeheime werden immer mehr zur Virenschleuder und töten Menschen. In Potsdam gibt es fast doppelt soviel weibliche als männliche Infizierte. In vielen Landkreisen eine ähnliche Entwicklung.

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

https://www.pnn.de/potsdam/das-steht-im-rki-bericht-zum-corona-ausbruch-im-potsdamer-klinikum-lage-im-bergmann-dramatischer-als-bekannt/25735296.html

https://mehr-zukunft.info/klinikgruppe-ernst-von-bergmann-schulterschluss-fuer-die-region

Der Forderungskatalog der Medizinergruppe trifft den Nagel auf den Kopf. Die Verbreitung und Umsetzung ist dringend notwendig.

Matthias Sauter am 14.04.2020 17:16 Uhr

Ein Leser aus Stuttgart schrieb zum Forderungskatalog der Mediziner-Plattform an "Rote Fahne News": Ich finde, die Rote Fahne muss sich u.a. zu der Frage Masken tragen und Handyüberwachung klar positionieren. Konkrete Forderungen dazu gehören ins Kampfprogramm, z.B. „kein Held ohne Maske“, „kein Arbeitsplatz ohne Schutzausrüstung“, „ Arbeitsplätze im Gesundheitsschutz statt bei der Handy-Tracking“ , „nein zur Handyüberwachung, dem Probelauf zur Unterdrückung von Widerstand“ - Im Internet kursieren alle möglichen Videos und Interviews mit Virologen und Professoren mit kritischen Stellungnahmen. Z.B. auch „Offener Brief mit 5 Fragen an Frau Merkel“ von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, auf den auch Prof. Kekule' eingeht. Ich finde, dass sich unsere Wissenschaftler und Ärzte damit auch kritisch auseinandersetzen sollten um in der RF wissenschaftlich mehr in die Tiefe zu gehen. Viele Menschen suchen nach Information und Durchblick gegenüber dem immer gleichen allabendlichen Gequassel im TV. Das würde ich als Leser auch erwarten.

Dr. Günther Bittel am 14.04.2020 17:15 Uhr

Ich finde es nicht richtig, wenn Beschäftigte in kleineren Betrieben nicht den vollen Ausgleich bekommen. Wir haben ja auch schon erörtert, dass die Anmeldung von Kurzarbeit aus gesundheitlichen Gründen eigentlich rechtswidrig ist und Lohnfortzahlung anstünde. Richtig ist der Gedanke, dass Klein- und Mittelbetriebe, die unverschuldet zu Stilllegungen oder Teilstilllegungen gezwungen sind, Anspruch auf vollen Ausgleich ihrer Ausfallkosten haben müssen, davon könnten sie ja dann auch die vollen Löhne auszahlen. Aus praktischen Gründen müssen diese Zahlungen vom Staat kommen, dafür reichen die 9000 Euro-Einmalzahlungen ja auch bei weitem nicht aus. Damit die Kosten dann nicht bei der Masse der Beschäftigten über die Steuern hängen bleiben, muss eine umsatzbezogene Unternehmersteuer gefordert werden, so wie es auch im Forderungskatalog schon steht.

Brigitte Butenschön am 14.04.2020 17:14 Uhr

Hallo, liebe Redaktion von rf-news! Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für eure umfassende Berichterstattung zu Corona - dass es jetzt ein Diskussionsforum dazu gibt, ist super. Den Forderungskatalog der Medizinerplattform im Internationalistischen Bündnis finde ich sehr gut und hoffe, dass sich viele Mediziner für die Mitarbeit gewinnen lassen. Ich sehe ein Problem bei der Forderung "Freistellung in den Betrieben bei vollem Lohnausgleich". Sollte man da nicht unterscheiden zwischen großen Betrieben und den vielen kleinen, die wenige Beschäftigte haben und die jetzt oft selbst kurz vor der Pleite stehen? Dass die Arbeiter und Angestellten den vollen Lohnausgleich bekommen, das ist auf jeden Fall richtig. Aber sollte man nicht eine Forderung einfügen, dass gestaffelt nach Betriebsgröße oder -umsatz der Lohnausgleich für kleinere Betriebe vom Staat übernommen werden muss?

Die Moderation am 14.04.2020 17:13 Uhr

Nach gründlicher und teils auch kontroverser Beratung haben sich die Unterstützer der Medizinerplattform im Internationalistischen Bündnis nun auf einen gemeinsamen Forderungskatalog geeinigt. Diesen möchte wir zur Diskussion stellen. Er kann hier nachgelesen werden: https://www.rf-news.de/2020/kw15/forderungskatalog-der-mediziner-plattform-im-internationalistischen-buendnis-erschienen

Monika Gärtner-Engel am 14.04.2020 16:57 Uhr

Eine sehr vielseitige Antwort bezogen auf Waschen, Bügeln, Mikrowelle und Backofen mit Infos von Prof. Drosten gibt Jennifer Buchholz bei t-online am 7.4. mit dem Beitrag "Richtig desinfizieren. Das machen wir bei Gesichtsmasken aus Stoff oft falsch."

Matthias Sauter am 14.04.2020 16:56 Uhr

Ein Leser aus Stuttgart schreibt dazu an "Rote Fahne News": Hallo liebe Leute, Ihr habt ja schon geschrieben, wie dringend notwendig massenhafte Tests sind und ebenso die Schutzausrüstung für alle Kliniken, Pflegeheime, Arztpraxen usw. Darüber hinaus halte ich es für sinnvoll, dass alle Menschen in öffentlichen Bereichen wie Supermärkte, Läden, Behörden, Bahn und Bus usw. Schutzmasken tragen. Besonders natürlich auch an Arbeitsplätzen. Dies ist in Japan und Südkorea z.B. üblich und hat dort bisher zu einer geringeren Ausbreitung des Wirus geführt. Bei uns ist man das nicht gewohnt, aber man muss es lernen. Die Schutzmasken sind auch, aber weniger zum eigenen Schutz gut, schützen aber die anderen vor der Verbreitung des eigenen Sprühnebels. Das Tragen macht natürlich nur Sinn, wenn es alle machen und wird auch von verschiedenen Virologen, empfohlen. Diese Maßnahme fehlt in Euren Hinweisen zu Händewaschen, Desinfizieren und Abstand halten. Sicher habt Ihr den Beschluss der Stadt Jena und von Österreich mitbekommen, eine Schutzmaskenpflicht in solchen öffentlichen Bereichen einzuführen. Was haltet ihr davon? Ich halte das für notwendig und vertretbar gegenüber den Notstandmaßnahmen wie Ausgangssperre und Kontaktverbot. Der Skandal ist, dass vor lauter Eindampfen im Gesundheitsbereich von der verantwortlichen Regierungen nie daran gedacht wurde, Reserven von Schutzausrüstungen anzulegen - wäre ja unprofitabel. Wie perspektivlos die bürgerlichen Politiker agieren, zeigt Kretschmann: Man solle das allgemeine Maskentragen nicht zur Pflicht machen, weil das den Druck auf den Verteilungskampf um die viel zu wenigen Schutzausrüstungen noch erhöhen würde. ... (gekürzt)

Helmut am 14.04.2020 16:54 Uhr

Mundschutz kochen? Ich habe die Information, dass das Virus bei 27 Grad abgetötet wird. 1.Es wird vielerorts empfohlen Baumwollmasken bei 90 Grad zu kochen. 2.Es gibt keine Empfehlung wie lange sie "gekocht" werden sollten. Wer weiß dazu etwas?

Alassa Mfouapon am 14.04.2020 16:53 Uhr

Alassa Mfouapon - Sprecher der Refugees in Ellwangen 2018 - hat zwei Videos aufgenommen - auf französisch und englisch - mit denen er Refugees nicht nur Informationen über Corona gibt, sondern sie auch ermutigt, sich zu organisieren und für eine Verbesserung ihrer Situation selbst aktiv zu werden. https://youtu.be/H0ufZQQ0MiM https://youtu.be/YsFCLYTsixw

Monika Gärtner-Engel am 14.04.2020 16:52 Uhr

Lieber Götz! Vielen Dank für deine Nachfrage. Tatsächlich waren die Verhaltens Anregungen in der ersten Phase der Debatte sehr wertvoll. Sie brachten damals direkt die wichtigsten Dinge wie 1,5 m bis 2 m Abstand, häufiges Händewaschen und so weiter in die Diskussion und klärten massenhaft darüber auf. Sie hatten aber zwei Schwächen: zum einen wurden die Symptome von Corona und sogenannten normalen Erkältungskrankheiten starr voneinander abgegrenzt, als ob das relativ leicht zu erkennen wäre. Das ist aber eben nicht so einfach und alle Symptome können auch bei Corona auftauchen. Zum zweiten hatten wir damals die positive Bedeutung des Mundschutz ist noch nicht richtig gewichtet. Darauf hat uns dann ein Leser aus Düsseldorf hingewiesen. Deshalb haben wir – mit einer Kurzmeldung – das damals auch von rote Fahne News runtergenommen. Im Folgenden hat dann die Mediziner Plattform des internationalistischen Bündnisses die Verhaltensregeln und Forderungen sehr gut auf den Punkt gebracht, deswegen haben wir keinen eigenen Flyer mehr dazu herausgebracht. Wenn du es für sinnvoll hälst, dass die wichtigsten Sachen noch mal zusammengestellt werden, sollte man das unbedingt noch mal bringen. Schreib doch noch mal deine Meinung. Herzliche Grüße, Monika Gärtner-Engel

Götz Schubert am 14.04.2020 16:50 Uhr

Am 18.03. veröffentlichte das Zentralkomitee der MLPD unter rf news ein Flyer mit dem Titel: "Hinweise zum Umgang mit Corona". Darin enthalten sind wertvolle Hinweise für persönliches Verhalten während der anhaltenden Corona-Pandemie. Heute nun wollte ich diesen Flyer noch einmal ausdrucken, um ihn einem Nachbarn zu geben. Allerdings konnte ich ihn auf weder auf rf news im Zeitraum 18.03.-21.03 finden. Deshalb meine Frage: Wo finde ich diesen Flyer?

Jörg Pitzschel am 14.04.2020 16:48 Uhr

In Los Angeles (USA) sind vergangene Woche Verkäuferinnen von Mc Donald´s in den Streik getreten, nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf Covid 19 getestet wurde. Sie fordern umfassende Schutzmaßnahmen und fordern bezahlten Urlaub, um in Selbstquarantäne gehen zu können. Mittlerweile hat sich der Streik auf mindestens 30 Geschäfte in Kalifornien ausgeweitet und auch andere Fast-Food-Ketten erfasst. Darüber berichtete die in linken Kreisen der USA sehr populäre „Jimmy-Dore-Show“. Der Bericht kann hier angesehen werden (englischsprachig): https://www.youtube.com/watch?v=GKoXPOU5xHc Der Twitter-Account der Bewegung „Fight for 15 $ LA“ berichtet laufend über den Streik. „Fight for 15 $“ ist eine Bewegung von Fast-Food-Mitarbeitern, die sich im ganzen Land zusammengeschlossen haben, um für 15 US-Dollar pro Stunde und das Recht zu kämpfen, eine Gewerkschaft ohne Repressionsmaßnahmen bilden zu können. https://twitter.com/Fightfor15LA Angesichts der Corona-Pandemie haben die Mc Donald´s-Arbeiter folgende Forderungen aufgestellt: -Erlaubnis, aus Sicherheitsgründen die Arbeit zu verweigern, ohne eine Kündigung oder Strafe befürchten zu müssen (z.B. wenn jemand zu Hause für die Familie sorgen muss, unter Quarantäne gestellt wird oder zu den gefährdeten Bevölkerungsgruppen zählt) - alle nicht arbeitenden Mitarbeiter müssen für die nächsten 60 Tage weiterbezahlt werden - alle, die weiterarbeiten, müssen eine Gefahrenzulage von mindestens 3 US-Dollar pro Stunde erhalten - Mc Donald´s muss alle Kosten für Tests und Behandlungen der Mitarbeiter im Zusammenhang mit Covid 19 übernehmen - Mc Donald´s muss die strengsten von den Behörden vorgegebenen Sicherheitsstandards einhalten und alle mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung ausstatten ... (weitere)

Martin Köhler am 14.04.2020 16:46 Uhr

Frohe Ostern, wir von der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses begrüßen ein Forum zum Austausch unserer Erfahrungen während der Corona Pandemie. So hört man mal von Kollegen aus den unterschiedlichen Bereichen wie bei ihnen das Unternehmen mit Gesundheitsschutz umgeht oder auch nicht umgeht. Gut finde ich das die Kollegen von Opel direkt auch Forderungen entwickelt haben wie man an der Arbeit den Gesundheitsschutz verwirklichen kann. Wir von der Arbeiterplattform meinen das Produktionsstilllegungen dort notwendig sind wo keine lebenswichtigen Güter produziert werden. Konzerne wie Opel oder auch Volkswagen gehören für mich unter anderem zu solchen Unternehmen und müssen auf Kosten ihrer Profite den Lohn in dieser Zeit zu 100% weiterzahlen und nicht von Steuerzahler in Form des Kurzarbeitsgeldes. Wir haben dazu auch einen Aufkleber kreiert (http://www.inter-buendnis.de/ostergeschenk-der-arbeiterplattform/) den man bei der zentralen Koordinierung vom InterBündnis vorbestellen kann. Schreibt einfach eine Email an: info@inter-buendnis.de. Gesunde Feiertage Martin aus der zentralen Koordinierung

Lutz Konhäuser am 14.04.2020 16:43 Uhr

Viele, viele Arbeitnehmer*Innen sind unzureichend vor dem Coronavirus geschützt. In den Krankenhäusern und Pflegeheimen erkranken immer öfter Mitarbeiter*Innen, gleichzeitig wird die Arbeitszeit auf 12 Stunden erhöht und die Ruhezeiten werden verkürzt. Nicht nur Bauarbeiter und Straßenreinigung - die Mitarbeiter arbeiten und fahren auf engstem Raum oft gibt es keine Handwaschmöglichkeiten. Bilder dazu:

http://bascet.de/bascet_cms/wp-content/uploads/00_stein/grfs_pro/baufort/35.jpg

https://gramho.com/media/2220527993621622386

https://as1.ftcdn.net/jpg/01/09/02/28/500_F_109022855_wF9cfhecAVe3ogFzskz065167Xh8dT8P.jpg

https://stock.adobe.com/de/search?k=eisenflechter

https://www.paz-online.de/var/storage/images/paz/stadt-peine/nach-silvester-faellt-die-doppelte-menge-muell-an/665545686-2-ger-DE/Nach-Silvester-faellt-die-doppelte-Menge-Muell-an_big_teaser_article.jpg

Offensiv Opel Bochum am 14.04.2020 16:40 Uhr

Am Donnerstag, dem 12. März 2020, wurde eine erste Erkrankung nach einer Corona-Infektion (Covid-19) im Opel-Zentrallager in Bochum bestätigt. Einige wenige Kollegen wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt, die Geschäftsleitung ordnete verschiedene Maßnahmen an: Entzerrung der Pausenplätze, Schließung der Waschkauen, Abstand von einem Meter zwischen den Kollegen. Während in der Öffentlichkeit zunehmend drastische Maßnahmen ergriffen werden wie ein Verbot von Versammlungen oder die Schließung von Landesgrenzen, Schulen und kulturellen Einrichtungen, soll eine Stilllegung von Betrieben oder des Warenverkehrs auch jenseits der notwendigen Grundversorgung um jeden Preis vermieden werden. In solchen Krisensituationen zeigt der Kapitalismus erst recht sein wahres Gesicht! Zu unserem eigenen Schutz, dem Schutz unserer Familien und der Öffentlichkeit fordern wir, den Betrieb vorübergehend für mindestens vierzehn Tage und unter Fortzahlung unserer Löhne einzustellen! Das entspricht auch der Empfehlung von immer mehr Ärzten und Experten. Bis dahin bzw. darüber hinaus fordern wir außerdem: Minimierung des Infektionsrisikos! Kein Ersetzen von erkrankten oder ausfallenden Mitarbeitern durch neue Leiharbeiter, keine zusätzliche temporäre Beschäftigung. Keine weitere Genehmigung freiwilliger Mehrarbeit, Absage der geplanten Sonderschichten am Wochenende. Reduzierung der Wochenarbeitszeit mindestens auf die tarifvertraglichen 35 Stunden. Reduzierung des Arbeitsdrucks zur wirksamen Verhinderung von Infektionen: nur noch ein Mitarbeiter pro Regalreihe .... weiterlesen:rf-news.de/2020/kw12/sofortige-vorlaeufige-betriebsruhe-auf-kosten-von-psa-opel-die-gesundheit-unserer-kollegen-und-familien-ist-wichtiger-als-profite-und-aktienkurse-1