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Comment Re: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
Bei TKSE Duisburg wird ja durchgehend gearbeitet. Was meinen die Stahlarbeiter denn zu den u.s. Forderungen, die die Kollegenzeitung "Stahlkocher" vorschlägt?<br /> - Weg mit dem Verzichtstarifvertrag und der Vernichtung von 3000 Arbeitsplätzen. Wir brauchen die <br /> 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!<br /> - Sofortiger Produktionsstopp aller Anlagen bei voller Bezahlung! Ausnahmen sind die Produktion für <br /> Lebensmittel (wie Blech für Andernach) oder medizinische Geräte und natürlich die Notbelegschaft, <br /> die zum Erhalt der Anlagen notwendig ist!<br /> - Bezahlte Freistellung aller Kollegen, die zur Risikogruppe gehören!<br /> - Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch ThyssenKrupp auf 100 Prozent!<br /> - Wiedereröffnung des Betriebskindergartens, um eine Notbetreuung der Kinder von Kollegen zu <br /> gewährleisten!<br /> - Durchsetzung der notwendigen Hygienemaßnahmen: Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel für <br /> alle. Verkürzung der Reinigungsintervalle: Mindestens drei mal täglich: Toiletten, Pausenräume, <br /> Leitstände, zweistündliche Desinfektion von Türklinken, Lichtschaltern usw.<br /> - Versetzte Ablöse, Übergabe, Pausen und Duschzeiten für die Notbelegschaft.
Comment Re: Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
Also gut, Zahlen. <br /> An Covid 19 sind bisher im<br /> Landkreis Tirschenreuth, Bayern 0,089% <br /> Region Lombardei, Italien 0,11%<br /> New York City, USA 0,097%<br /> der Bevölkerung verstorben.<br /> An der "Grippewelle 2019/2020" sind in Deutschland 0,00045% der Bevölkerung verstorben.<br /> An der sehr schweren "Grippewelle 2017/2018" 0,030%.<br /> <br /> <br /> <br /> <br />
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
@Rudi Du schreibst: "Diese Rangehensweise hat aber dazu geführt, dass die Rote Fahne sich nicht zu anderen möglichen Zusammenhängen geäussert hat (z.B. zu den Zoonosen oder der Rolle der industrialisierten Landwirtschaft)" Das ist so nicht ganz zutreffend, so haben wir im aktuellen Rote Fahne Magazin auch geschrieben: "Die mit der Umweltkrise einhergehende Reduzierung der Artenvielfalt ist ein Nährboden für die Entstehung, Mutation und Verbreitung von Viren." (RFM 8/20, S. 14) Das ist auch eine Erklärungsrichtung. Insofern wird hier nicht nur in eine Richtung recherchiert. Den ganzen Artikel kann man hier lesen: https://www.rf-news.de/rote-fahne/2020/nr08/das-dilemma-des-buergerlichen-krisenmanagements Und die Ausgabe als PDF erwerben hier: https://www.people-to-people.de/detail/index/sArticle/1331?number=RFpdf082020
Comment Re: Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
an Marion: Nein, ich unterstelle niemand Positivismus, der sich die Zahlen ansieht - sondern denjenigen, die meinen, sie könnten aus einigen statistischen Zahlen allein auf die Problematik und die perspektivische Gefährdung der Covid-19-Epidemie schließen. Ein Scheuklappendenken herrscht auch bei zahlreichen Virologen und Politiker vor, die meinen, allein aus ihrer Statistik heraus beurteilen zu können, ob und wann man die Schulen wieder öffnen kann. Es ist wichtig, das Wesen dieser Pandemie und die allseitigen Wechselwirkungen tiefer zu verstehen, um die richtigen medizinischen und politischen Schlußfolgerungen zu ziehen. <br /> In meiner allgemeinärztlichen Tätigkeit bin ich nicht mit einer Grippe, sondern mit einem neuartigen Krankheitsbild konfrontiert, auch mit ernsthaften Verläufen und anhaltenden immunologischen Störungen, die wir schrittweise besser verstehen lernen, auch unter Berücksichtigung der Struktur und Funktionsweise dieses Virus. Nach allem, was ich inzwischen verstehe, sollten wir nicht damit rechnen, dass diese Pandemie demnächst besiegt ist. Wahrscheinlich werden wir es künftig mit großen neuen medizinischen Herausforderungen durch die Folgen der Pandemie zu tun haben. Mit der Mediziner-Plattform haben wir begonnen, in diese Diskussion organisierend und bewußtseinsbildend einzugreifen. <br />
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
zu Alex Kunkel: Wir haben nirgendwo bestritten, dass in Hochsicherheitslabors gezielt Experimente mit natürlich vorkommenden Viren durchgeführt werden. Das Problem liegt doch darin, wenn diese gezielt durch genetische Manipulation zu hochgefährlichen menschheitsbedrohenden Viren gemacht werden, wie in dem Artikel Nature Medicine von 2015 nachzulesen.<br /> Ebenso falsch ist die Unterstellung, wir hätten den Zusammenhang der Pandemie mit der globalen Umweltkrise verschleiert oder die dadurch bedingten gehäuften Zoonosen bestritten. Im Gegenteil zeigen wir, die RF-Redaktion wie auch verschiedene Korrespondenzen ganz klar auf, dass der Verlauf der Pandemie nur im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise, der sozialen und ökologischen Krise zu verstehen ist. Daraus zu folgern, dass die Pandemie einen natürlichen Ursprung hat, ist nicht zulässig. Auf Grund der genetischen Unterschiede gibt es bis heute keinen ernsthaften wissenschaftlichen Beitrag, der von einem Beweis für einen natürlichen Übergang spricht. Es gibt aber viele Beiträge, die einen möglichen künstlichen Ursprung einräumen, wie auch Prof. E. Vogt, Co-Präsident des dt. chinesischen Freundschaftskrankenhauses in seinem Beitrag "die Lehren von Wuhan". Wir sprechen von Indizien, nicht von Beweisen. Das ist nur eine unterschiedliche Gewichtung. Und wir sprechen nicht über Verschwörungstheorien, warum und wie derartige Viren in die Umwelt gelangt sein könnten. <br /> Und schließlich: ist es nicht etwas naiv, bei dieser Art von Forschung noch militärische und zivile Zwecke trennen zu wollen - und den beteiligten Wissenschaftler nur gute Absichten zu unterstellen? Und wo bitte schön soll sich denn die Forschung nach Biowaffen abspielen, wenn nicht in solchen Hochsicherheitslabors?
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
2/2<br /> Ich denke auch, dass es zudem weitere Indizien gibt: Laut Umfragen glauben 30% der US-Amerikaner, dass das Virus aus einem Labor komme. Das wurde aus innenpolitischen Gründen von der CIA, sber auch von diversen Medien gestreut. Es sind v.a. christliche Fundamentalisten, die das glauben - denen ihre Pfaffen auch erzählen, Weihwasser wirke wie Impfen. Am Ostersamstag brachte die "New York Times" nun einen langen Artikel zu den Versäumnissen der Trump-Administration bei der Pandemie: https://www.nytimes.com/2020/04/11/us/politics/coronavirus-trump-response.html<br /> Darin heisst es u.a., dass die Geheimdienste auf Anweisung aus der Administration nach Beweisen suchten, dass das Virus aus einem Labor stamme. Und dann wörtlich: "Sie hatten keine Beweise. Die Geheimdienste entdeckten keinen Alarm innerhalb der chinesischen Regierung, von dem Analysten annahmen, dass er das versehentliche Austreten eines tödlichen Virus aus einem Regierungslabor begleiten würde." <br /> Aktuell drischt Trump jetzt auf die WHO ein. Er hat immer nur rassistisch vom "China-Virus" aber nie von einem Laborvirus gesprochen. Der kleinste Hinweis wäre hier doch eine willkommene Steilvorlage gewesen!<br /> <br /> Einen der ganz seltenen Artikel, die den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion engagiert zusammenfassen,(und der auch über die Argumente in verschiedenen Beiträgen hier hinausgeht) erschien letzte Woche und stammt von einem schweizer Chirurgen: https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/<br /> Auch wenn er nur in einem kleinen Provinzblatt erschien, hat er sich inzwischen gleich exponentiell verbreitet wie das Virus....<br />
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Die Diskussion nimmt ja langsam Fahrt auf...<br /> Als (inzwischen pensionierter) Werkzeugmacher will ich gar nicht erst versuchen, mich zu Details der wissenschaftlichen Diskussion zu äussern. <br /> Aber ich habe vor langer Zeit gelernt: Wenn ich im Betrieb etwas bewegen wollte wollte, musste ich <br /> a) selbst schlüssig und stichhaltig argumentieren und<br /> b) mich mit den Argumenten der Kollegen auseinandersetzen und konkrete Antworten geben zu können.<br /> <br /> Bisher hatte die Diskussion um die Ursachen die Schwäche, dass praktisch nur eine Theorie von mehreren (künstliches Laborvirus) diskutiert wurde. Trotz des geringen Wissenstandes zu so vielen Aspekten der Pandemie wurde so getan, als könne aus ein, zwei Mosaiksteinen auf das ganze Bild geschlossen werden. Dass auf eine sachliche Kritik hauptsächlich mit Suggestivfragen, aber nicht mit inhaltlichen Argumenten geantwortet wurde, sah ich nur als Hinweis, wie wenig begründet diese These aktuell ist. <br /> Es ist nicht die Frage, was wir den Imperialisten alles zutrauen, sondern ob wir auch belegen können, was wir behaupten. Und auch, ob wir sagen können, warum die anderen Theorien nicht richtig sind. Beides aber ist im 4. Monat der Pandemie aber schlicht nicht möglich. Dazu ist die Entwicklung zu dynamisch und komplex.<br /> Diese Rangehensweise hat aber dazu geführt, dass die Rote Fahne sich nicht zu anderen möglichen Zusammenhängen geäussert hat (z.B. zu den Zoonosen oder der Rolle der industrialisierten Landwirtschaft); im Gegensatz übrigens zu vielen englischsprachigen, linken Zeitungen...1/2<br /> <br /> <br /> <br />
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Zu Ronny Steinhilber am 15.04.2020 11:45 Uhr<br /> <br /> Das Waldsterben war damals aber real. Dank Gegenmaßnahmen im Bereich der Luftreinhaltung wurde es erfolgreich bekämpft. Auch der Treibhauseffekt und die damit einhergehende Klimakatastrophe sind real und gut nachgewiesen. Das Thema begegnete mir schon vor 25 Jahren im Rahmen meines Studiums.<br /> <br /> Ich bin immer wieder verwundert, wie wenig Vertrauen in die Naturwissenschaften existiert.<br /> <br /> Andererseits ist das Thema 'Meinungsmache' auch nicht von der Hand zu weisen, denn die politischen Entscheidungen werden immer von einem medialen Orchester begleitet, das offensichtlich das Ziel hat, Zustimmung zur Politik zu erzeugen. Und die Politik richtet sich häufig gegen die Interessen der Bevölkerung.
Comment Re: Die Corona-Krise und der Antikommunismus
Vielen Dank für die anregenden Diskussionsbeiträge! Die Kambodscha-Frage ist durchaus interessant und diskussionswürdig - zugleich sprengt das Thema an dieser Stelle das Diskussionsforum. Die Redaktion von Rote-Fahne-Magazin und rf-news freuen sich über Leserbriefe und streitbare Artikel zum Thema.
Comment Re: Die Corona-Krise und der Antikommunismus
Ich bin in der Kambodscha-Frage kein Experte. Es gibt dazu wenige tragfähige Analysen und eine komplizierte Quellenlage. Es bestehen für mich keine Zweifel daran, dass es in den Jahren 1975-1979 hunderttausende Tote gab; sicherlich gab es schwere Verbrechen. Was man beachten muss:<br /> 1. Die Schätzungen an Toten in der Zeit variieren mal eben so zwischen 700.000 und 3,3 Millionen Menschen (bei von ca. 7-8 Millionen Einwohnern).<br /> 2. Herrschte dort bis zum 17. April 1975 eine CIA-hörige Militärdiktatur unter Lon Nol. Die Evakuierung der Hauptstadt Phnom Pens und der Hunger – zusammen mit grassierenden Krankheiten Hauptursache vieler Tode - war auch eine Folge der imperialistischen Verbrechen. Rainer Werning, ein Südostasienexperte, schrieb dazu: „Die vormals verschlafene Hauptstadt war während der systematischen US-amerikanischen Flächenbombardements (…) zu einem über eine Million Flüchtlinge zählenden Moloch angeschwollen, der (…) nur dank einer von der US-Armee aufrechterhaltenen Luftbrücke mit Nahrungsmitteln versorgt werden konnte.“ („Unbewältigtes Erbe“).<br /> 3. Die Roten Khmer hatten aktiven Anteil an der Befreiung Kambodschas vom US-Imperialismus. Es gibt aber keine Belege, dass sie unter Pol Pot eine marxistisch-leninistische Weltanschauung vertraten. Es gibt gut begründbare Meinungen, die auf nationalistische, idealistische und bäuerliche Prägungen hinweisen. Nicht alles, was jemand unter Berufung auf den Kommunismus tut, kann man auch dem Kommunismus zurechnen. Genauso wenig, wie man das Christentum für die CDU verantwortlich machen kann. <br /> Was mich wundert, dass Sie kein Wort über die Methoden des Antikommunismus verlieren, die Folgen des Imperialismus zu Folgen des Kommunismus ummünzen. Eine wichtige Frage, wenn es um Alternativen zum Kapitalismus geht.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Bezug Masts Antwort auf Einwände:<br /> Mast interpretiert die Studie 2015 falsch. Die Wissenschaftler versuchten den natürlichen Übergang vom Tier (Fledermaus) zum Menschen labortechnisch nachzuvollziehen. Dass dabei hochgefährliche replizierende Viren entstehen ist gewollter Teil des Versuchs. Anders geht es nicht. Eine völlig andere Sache ist, ob ihr Ziel die Freisetzung des Virus war. Das bestreite ich - siehe Beitrag von Lutz. Der letzte Satz im Summary der Studie lautet: "Our work suggests a potential risk of SARS-CoV re-emergence from viruses currently circulating in bat populations" - sie sprechen also von dem durch ihre Studie nachgewiesenen Risikopotential, welches SARS Viren aus Fledermäusen für den Menschen bedeuten. Das schrieben sie öffentlich und nicht als geheime Mitteilung an militärische Kommandostellen. <br /> Das Wort "Funktionsgewinn" deutet nicht auf böse Absicht sondern ist gängige Wissenschaftssprache.<br /> Dass Wissenschaftler in militärische Biolaboren solche Artikel lesen und möglicherweise für ihre Forschungen instrumentalisieren ist klar.<br /> Anderes Beispiel: Wissenschaftler, die herausfinden, dass wenn der Permafrostboden in Sibirien auftaut, Russland daraus landwirtschaftlich Gewinn schlagen könnte, sind nicht automatisch heimliche Verbündete Putins.
Comment Re: Die Corona-Krise und der Antikommunismus
Hallo Herr Ahrens, auch Ihre Mitteilung ist "bei weitem übertrieben". 1970 errichteten die USA in Kambodscha eine faschistische Militärdiktatur. In den folgenden fünf Jahren hatte "der 'Nebenkriegsschauplatz' Kambodscha das größte Bombardement in der Geschichte des Luftkriegs zu erleiden, weil dadurch der Krieg im benachbarten Vietnam ... eine entscheidende Wende erfahren sollte", schreibt William Shawcross von der Londoner Sunday Times in dem sehr fundierten Buch "Schattenkrieg" (1979 Ullstein-Verlag). Hunderttausende Kambodschaner starben, Millionen flohen vor dem Bombenhagel in die Hauptstadt Pnom Penh, wo sie mit Reislieferungen der USA notdürftig überlebten. Nach der Niederlage der USA 1975 brachen diese Lieferungen schlagartig weg. Um eine Hungerkatastrophe zu verhindern, schickte die neue Regierung der Roten Khmer die Bevölkerung aufs Land, um die Landwirtschaft wieder aufzubauen. Auch der bürgerliche frühere Regierungschef Prinz Sihanouk unterstützte diese Massnahmen. 1978 besetzte Vietnam mit Unterstützung der sozialimperialistischen Sowjetunion Kambodscha und vertrieb die chinafreundliche Pol-Pot-Regierung in den Norden des Landes. Erst seit dieser Zeit geistern von Vietnam aus die Millionen Opfer durch die Medien - um den Einmarsch und den Bruch des Völkerrechts zu rechtfertigen. Wie viele Kambodschaner durch US-Bomben, Hunger oder im Bürgerkrieg gestorben waren, ist bis heute ungeklärt. 1970 hatte Kambodscha ca. 7 Millionen Einwohner, - ungefähr ebenso viele 1980!
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Ronny Steinhilber am 15.04.2020 10:57 Uhr Bei den vielen guten Kommentaren und Gesprächsthemen fehlt bisher leider das Wichtigste: Die Manipulations-Dressur der Bürger. Eine Meinungsdressur kann nur dann gelingen, wenn der Bürger nicht selbst denkt, sondern andere - zB die Hofberichterstattung - für ihn denken lässt. Daher kann man nicht oft genug zum selbst denken aufrufen. Egal in welche Richtung. Nachdenklich muss machen: Wenn die Hofberichterstattung incl. Bundesregierung zum "Hamstern=Plündern " aufruft. Das macht jede Art von Krise 1000fach schlimmer als sie wirklich ist. Der Aufruf zur Vorsorge wird "im Volk" als Aufruf zum Plündern verstanden. Wenn der Bereich '"Arzt/Krankenhaus" nicht richtig arbeiten kann, weil Wucherer Profit aus menschlicher Not schlagen, muss Wucher gnadenlos bestraft werden. Atemschutzmasken in Normalzeiten ca. 0.30-0.60 Cent - jetzt bis zu 30 Euro pro Maske. Und man soll angeblich alle 8 Stunden eine neue Maske brauchen. Eine Regierung, welche das verhängt und keine Masken für 80 Mio. bereitstellt, bekämpft das Volk. Wenn man das nicht kann, kann man das nicht anordnen. Ähnlich ist das bei dem sog. Weltuntergang. Die hysterischen Journalisten aus Spiegel, Stern, Welt, Zeit usw. garantierten allesamt im sog. Waldsterben, dass es ab 2000 keinen Baum mehr gäbe in Deutschland/Europa. Und was wurde aus diesem vorsätzlichen Betrug? Es gibt weltweit 1000ende hochdekorierte Prof. die hier eine andere Auffassung haben und Beweise vorlegen. Nicht ein einziger davon wurde/wird jemals angehört. Das muss nachdenklich machen. Die Erde ist in Millionen Jahren noch niemals untergegangen. Aber jetzt soll sie untergehen, weil ein 16-jähriges Mädchen das so sagt? Es steht jedem frei zu glauben, was immer er will. Aber er soll darüber selbst nachdenken.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Bezug: Mast/Bittel, Lutz, Lutz-Kolkmann:<br /> 1. Es gibt genetische Erkenntnise über das Virus, die auf den tierischen Ursprung hinweisen. Darauf weist der Artikel von Mast/Bittel überhaupt nicht hin/bestreitet das. Die entsprechenden Artikel sind bei einer einfachen Recherche dutzendweise zu finden (Hinweis: z.B. die Andockfunktion auf Zellebene)<br /> 2. Indem so argumentiert wird, wird der Zusammenhang des Virus mit der Umweltkrise verschleiert. Alle progressiven Umweltaktivisten/Organisationen betonen, dass die globale Abholzung kapitalistischer Naturzerstörung elementar mit dem Auftreten von Zoonosen zusammenhängt. Allgemein: Nähe Mensch / Wildtiere. Das betrifft keineswegs nur Wildtiermärkte. Die Umweltkrise ist soweit fortgeschritten, dass es keiner Freisetzung aus dem Labor bedarf. Tragisch, aber wahr. Es gibt über 200 Fälle von nachgewiesenen Zoonosen, nicht nur die zwei, die im Artikel einseitig genannt werden.<br /> 3. Der Zusammenhang mit Feinstaub ist evident.<br /> 4. Ca. 2/3 des Artikel beschäftigt sich mit den Labor-Fragen + Militärforschung. Das ist nachzuverfolgen, aber wie oben beschrieben irreführend, weil es falsche Schwerpunkte setzt. Es verliert sich in Vermutungen und Spekulationen. <br /> 5. Dokumentationen z.B. auf ARTE nach vergangenen Zoonose-Ausbrüchen zeigen in asiatischen/afrikanischen Wildtiermärkten: Frisch geschlachtete Tiere auf engstem Raum, Essens-Zubereitung dort, Abkochen der Tiere als Vorbereitung zum Verkauf. Höchste Virenkonzentration im jeweiligen Kochsud.<br /> 6. Schlussfolgerung: Corona als dramatische Zuspitzung der kapitalistsichen Umweltkrise thematisieren. Aufklärung über militärische Laborversuche ja, aber nicht so mit Corona-Thematik verknüpfen, wie im Artikel geschehen.<br /> 7. Gute Klarstellungen von Lutz und Lutz-Kolkmann.
Comment Re: Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
Willi Mast<br /> " zu den Arbeits- und Lebensbedingungen,"<br /> <br /> Die von Ihnen angesprochenen Folgeerscheinungen sind Folgen der Journalistenhysterie und Panikmache Nicht wegen Corona.<br /> <br /> Ohne diese Panikpropaganda gäbe es das alles nicht.<br /> <br /> Bei der normalen Grippe sagt RKI sterben alleine in Deutschland bis zu ca. 20 000 Menschen +/-.<br /> Wann gab es hier jemals Ausgangssperren etc. Wann wurden hier Atemschutzmasken verordnet?<br /> Wann gab es überhaupt ähnlich gravierende Maßnahmen jemals zu irgendetwas in Deutschland oder Europa?<br /> In 70 Jahren niemals.<br /> <br /> <br />
Comment Re: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
Mir geht bei der Diskussion, wie man wieder zurück in die Normalität kommen kann, durch den Kopf:<br /> Wenn jeder in der Öffentlichkeit einen Mundschutz tragen würde (natürlich einen wirksamen und nichts Selbstgenähtes) und wüsste, wie man mit dem Mundschutz umgeht, ihn desinfiziert etc., dann wäre doch die Tröpfchen-Infektion weitgehend ausgeschlossen. Dann müsste man doch auch keinen so großen Abstand halten. Sich gegenseitig anfassen, umarmen etc., kann man ja vermeiden.<br /> Würde das nicht viele Probleme am Arbeitsplatz, in den Schulen, an den Unis, Kontakt zwischen den Generationen etc. entschärfen und ein fast normales Leben wieder möglich machen?
Comment Re: Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
Ich finde es unredlich, denen, die Zahlen anschauen, Positivismus zu unterstellen. Wer nicht quantifiziert, kann auch keine Qualitäten feststellen. Diese beiden Größen stehen in Zusammenhang zu einander. Leider ersparen sich viele, auch hier im Forum, überhaupt über Zahlen nachzudenken.<br /> Passt die Qualität an Unterdrückungsmaßnahmen zur Quantität der Pandemieerscheinung? Und Jörg, die Zahl der Pandemiebetroffenen nimmt in Deutschland ab, die Zahl der Geheilten übersteigt bereits die der Infizierten: Gesamtzahl Infizierte: 126.219 - Geheilte 64.300 = 61.919 aktuell Infizierte. Von diesen Infizierten werden 20% krank =12.383, wiederum davon etwa 5% schwer = 3095 Betroffene. Wovon reden wir? Ich rede von einer Schädigung unserer Kinder und Jugend durch die Isolation, von Störungen der psychischen, physischen und kognitiven Fähigkeiten des Teils der Gesellschaft, der die Zukunft darstellt. Während unsere Millionenbeine (Bundesliga) wieder trainieren dürfen, ist noch kein einziger Sportplatz für Kinder und Jugendliche geöffnet. Denkt an die Pandemie dieser schweren körperlichen Schäden, die da auf uns zukommt. Ich mahne dringend an, sich mit den Maßstäben zu beschäftigen.<br /> International: auch hier gilt: konkrete Analyse der konkreten Situation. Einfache Vergleiche helfen nicht. Nur eins ist vergleichbar: Die Wirkungen der Wirtschaftkrise und unsere Entrechtung!
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Nicht spalten lassen in „Systemrelevante“ Kürzlich schrieb ein Altenpfleger in einem Tweed: „Wir Pflegekräfte brauchen keine Klatscherei. ... Wir brauchen 4000 Euro brutto, mehr Personal, Gefahrenzulagen und ein entprivatisiertes Gesundheitssystem!“ <br /> Kritik am Klatschen und geheuchelter Wertschätzung durch die Bundesregierung ist vollends berechtigt! <br /> Unter dem Motto „Wir sind es wert!“ kämpft die Gewerkschaft ver.di seit Jahren, um höhere Löhne, mehr Personal und Anerkennung. Eine Festgelderhöhung von gerade mal 200 Euro im Monat lehnte Innenminister Seehofer als Verhandlungsführer des Bundes in der Tarifrunde 2018 grundweg als „zu teuer“ ab. Die inzwischen von ver.di und der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) ausgehandelte einmalige Sonderprämie von 1.500 Euro in der stationären Langzeitpflege und ambulanten Pflege in der Corona-Krise ist eine Reaktion auf die massive Kritik und Kämpfe im Gesundheitswesen. <br /> Die bisherigen Sonderzahlungen sollen aber aus den Pflegekassen finanziert werden – also vor allem aus unseren Steuergeldern. Die Spaltung in sogenannte „systemrelevante“ Bereiche und andere Arbeiterinnen und Arbeiter ist nicht richtig. Alle Werktätigen sind derzeit einer besonderen Gefährdung und besonderer Belastung ausgesetzt - oder auch Lohneinbußen. Deshalb: Lohnnachschlag für alle Beschäftigten und eine generelle Lohnerhöhung durchkämpfen!
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Hallo! Ich meine auch, dass Veranstaltungen am 1. Mai stattfinden müssen. Der DGB müsste alles so organisieren, dass die Demonstrationen auch stattfinden können ohne die Gesundheit zu gefährden. Ich habe aber auch noch keine Mai-Veranstaltungen gefunden, die stattfinden sollen. Kann mir da jemand Hinweise geben?
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Es kann nicht sein, das zum erstenmal seit der Hitlerzeit keine Demonstrationen der Arbeiter*Innen am 1. Mai 2020 gibt. In Mecklenburg-Vorpommern sind - durch Gerichtsentscheid über Ostern Messen unter freiem Himmel und Ausflüge ans Meer erlaubt. Beispiele was jetzt in Zeiten der Corona Epidemie erlaubt ist: Gericht in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt Open-Air-Gottesdienste 09.04.2020 epd https://www.evangelisch.de/inhalte/168562/09-04-2020/gericht-mecklenburg-vorpommern-erlaubt-open-air-gottesdienste 40.000 Saisonarbeiter bei der Ernte: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-plan-80-000-erntehelfer-duerfen-bis-ende-mai-einreisen-16708970.html Autokorso der Polizei: https://www.krone.at/2122285 An Bord eines Kriegsschiffes: https://www.youtube.com/watch?v=ZjuzJODdH8Q http://www.rickcampbellauthor.com/styled/files/w2-2b-control-room-traditional-0028scp0029.jpg http://www.rickcampbellauthor.com/styled/files/w5-2-crew-cert.gif Coronaverdacht auf französischem Flugzeugträger https://www.diepresse.com/5797735/coronaverdacht-auf-franzosischem-flugzeugtrager Coronavirus auf US Kriegsschiff Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt": https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-uss-theodore-roosevelt-thomas-modlys-ruecktritt-a-9778f558-e092-4649-b994-5ab334560c47 https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-ueber-uss-theodore-roosevelt-die-ehre-des-kapitaens-brett-crozier/25725114.html 1 Million Unterschriften für einen tapferen Captain! https://www.change.org/p/usn-istandwithcaptcrozier-captcrozier-cvn71-reinstate-captain-crozier-as-commanding-officer?recruiter=1070011349&utm_source=share_petition&utm_medium=twitter&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_term=psf_combo_share_abi&recruited_by_id=69571e
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