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Comment Re: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
In Los Angeles (USA) sind vergangene Woche Verkäuferinnen von Mc Donald´s in den Streik getreten, nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf Covid 19 getestet wurde. Sie fordern umfassende Schutzmaßnahmen und fordern bezahlten Urlaub, um in Selbstquarantäne gehen zu können. Mittlerweile hat sich der Streik auf mindestens 30 Geschäfte in Kalifornien ausgeweitet und auch andere Fast-Food-Ketten erfasst. Darüber berichtete die in linken Kreisen der USA sehr populäre „Jimmy-Dore-Show“. Der Bericht kann hier angesehen werden (englischsprachig): https://www.youtube.com/watch?v=GKoXPOU5xHc Der Twitter-Account der Bewegung „Fight for 15 $ LA“ berichtet laufend über den Streik. „Fight for 15 $“ ist eine Bewegung von Fast-Food-Mitarbeitern, die sich im ganzen Land zusammengeschlossen haben, um für 15 US-Dollar pro Stunde und das Recht zu kämpfen, eine Gewerkschaft ohne Repressionsmaßnahmen bilden zu können. https://twitter.com/Fightfor15LA Angesichts der Corona-Pandemie haben die Mc Donald´s-Arbeiter folgende Forderungen aufgestellt: -Erlaubnis, aus Sicherheitsgründen die Arbeit zu verweigern, ohne eine Kündigung oder Strafe befürchten zu müssen (z.B. wenn jemand zu Hause für die Familie sorgen muss, unter Quarantäne gestellt wird oder zu den gefährdeten Bevölkerungsgruppen zählt) - alle nicht arbeitenden Mitarbeiter müssen für die nächsten 60 Tage weiterbezahlt werden - alle, die weiterarbeiten, müssen eine Gefahrenzulage von mindestens 3 US-Dollar pro Stunde erhalten - Mc Donald´s muss alle Kosten für Tests und Behandlungen der Mitarbeiter im Zusammenhang mit Covid 19 übernehmen - Mc Donald´s muss die strengsten von den Behörden vorgegebenen Sicherheitsstandards einhalten und alle mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung ausstatten ... (weitere)
Comment Re: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
Frohe Ostern, wir von der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses begrüßen ein Forum zum Austausch unserer Erfahrungen während der Corona Pandemie. So hört man mal von Kollegen aus den unterschiedlichen Bereichen wie bei ihnen das Unternehmen mit Gesundheitsschutz umgeht oder auch nicht umgeht. Gut finde ich das die Kollegen von Opel direkt auch Forderungen entwickelt haben wie man an der Arbeit den Gesundheitsschutz verwirklichen kann. Wir von der Arbeiterplattform meinen das Produktionsstilllegungen dort notwendig sind wo keine lebenswichtigen Güter produziert werden. Konzerne wie Opel oder auch Volkswagen gehören für mich unter anderem zu solchen Unternehmen und müssen auf Kosten ihrer Profite den Lohn in dieser Zeit zu 100% weiterzahlen und nicht von Steuerzahler in Form des Kurzarbeitsgeldes. Wir haben dazu auch einen Aufkleber kreiert (http://www.inter-buendnis.de/ostergeschenk-der-arbeiterplattform/) den man bei der zentralen Koordinierung vom InterBündnis vorbestellen kann. Schreibt einfach eine Email an: info@inter-buendnis.de. Gesunde Feiertage Martin aus der zentralen Koordinierung
Comment Re: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
Viele, viele Arbeitnehmer*Innen sind unzureichend vor dem Coronavirus geschützt. In den Krankenhäusern und Pflegeheimen erkranken immer öfter Mitarbeiter*Innen, gleichzeitig wird die Arbeitszeit auf 12 Stunden erhöht und die Ruhezeiten werden verkürzt. Nicht nur Bauarbeiter und Straßenreinigung - die Mitarbeiter arbeiten und fahren auf engstem Raum oft gibt es keine Handwaschmöglichkeiten. Bilder dazu:<p> http://bascet.de/bascet_cms/wp-content/uploads/00_stein/grfs_pro/baufort/35.jpg <p> https://gramho.com/media/2220527993621622386 <p> https://as1.ftcdn.net/jpg/01/09/02/28/500_F_109022855_wF9cfhecAVe3ogFzskz065167Xh8dT8P.jpg <p> https://stock.adobe.com/de/search?k=eisenflechter <p> https://www.paz-online.de/var/storage/images/paz/stadt-peine/nach-silvester-faellt-die-doppelte-menge-muell-an/665545686-2-ger-DE/Nach-Silvester-faellt-die-doppelte-Menge-Muell-an_big_teaser_article.jpg
Comment Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind nötig?
Am Donnerstag, dem 12. März 2020, wurde eine erste Erkrankung nach einer Corona-Infektion (Covid-19) im Opel-Zentrallager in Bochum bestätigt. Einige wenige Kollegen wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt, die Geschäftsleitung ordnete verschiedene Maßnahmen an: Entzerrung der Pausenplätze, Schließung der Waschkauen, Abstand von einem Meter zwischen den Kollegen. Während in der Öffentlichkeit zunehmend drastische Maßnahmen ergriffen werden wie ein Verbot von Versammlungen oder die Schließung von Landesgrenzen, Schulen und kulturellen Einrichtungen, soll eine Stilllegung von Betrieben oder des Warenverkehrs auch jenseits der notwendigen Grundversorgung um jeden Preis vermieden werden. In solchen Krisensituationen zeigt der Kapitalismus erst recht sein wahres Gesicht! Zu unserem eigenen Schutz, dem Schutz unserer Familien und der Öffentlichkeit fordern wir, den Betrieb vorübergehend für mindestens vierzehn Tage und unter Fortzahlung unserer Löhne einzustellen! Das entspricht auch der Empfehlung von immer mehr Ärzten und Experten. Bis dahin bzw. darüber hinaus fordern wir außerdem: Minimierung des Infektionsrisikos! Kein Ersetzen von erkrankten oder ausfallenden Mitarbeitern durch neue Leiharbeiter, keine zusätzliche temporäre Beschäftigung. Keine weitere Genehmigung freiwilliger Mehrarbeit, Absage der geplanten Sonderschichten am Wochenende. Reduzierung der Wochenarbeitszeit mindestens auf die tarifvertraglichen 35 Stunden. Reduzierung des Arbeitsdrucks zur wirksamen Verhinderung von Infektionen: nur noch ein Mitarbeiter pro Regalreihe .... weiterlesen:rf-news.de/2020/kw12/sofortige-vorlaeufige-betriebsruhe-auf-kosten-von-psa-opel-die-gesundheit-unserer-kollegen-und-familien-ist-wichtiger-als-profite-und-aktienkurse-1
Comment Re: Die Corona-Krise und der Antikommunismus
Herr Weispfenning,<br /> <br /> 100 Millionen Tode durch den Kommunismus ist sicherlich bei weitem übertrieben.<br /> Dennoch möchte ich an Pol Pot erinnern, dem es gelang fast einen ganzen Staat auszurotten im Namen des (Steinzeit)-Kommunismus
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Beitrag Dagmar Kolkmann für Forum. Bezug: Beitrag Will Mast am 12.4.20<br /> <br /> 1 Ein Virus kann von Tieren auf den Menschen übertragen werden und im menschlichen Körper Krankheiten auslösen. Ein Virus kann gentechnisch so verändert werden, das es in den menschlichen Organismus eindringen und Krankheiten auslösen kann. <br /> Es gibt Überlegungen und Schlussfolgerungen, das SARS-CoV-2 einen künstlichen Ursprung haben kann. „Erdrückende Indizien“,dass es künstlich erstellt ist, gibt es bisher Stand 12.4.2020 nicht und ist in den Quellen die W. Mast in seinem Artikel vom 27.3.2020 angibt, nicht belegt, weshalb man eher von Überlegungen, Vermutungen oder Schlussfolgerungen sprechen sollte. Ebenso gibt es für den Übergang von Tieren auf den Menschen Vermutungen und Thesen.<br /> <br /> 2 Der Artikel von Botao Xiao zur Nähe von Forschungslaboren und dem Markt in Wuhan liegt auf researchgate.net, einer Plattform für Forschungsergebnisse, öffentlich einsehbar vor. Hier der Link<br /> https://www.researchgate.net/publication/339070128_The_possible_origins_of_2019-nCoV_coronavirus<br /> Botao Xiao schreibt: „Wir haben zwei Labors festgestellt, die in Wuhan Forschungen zum Fledermaus-Coronavirus durchführen, von denen eines nur 280 Meter vom Fischmarkt entfernt ist. Wir haben kurz die Geschichte der Laboratorien untersucht und vorgeschlagen, dass das Coronavirus wahrscheinlich aus einem Labor stammt. Unser Vorschlag lieferte einen alternativen Ursprung des Coronavirus zusätzlich zur natürlichen Rekombination und zum Zwischenwirt.“ Xiao weist im Artikel selber darauf hin, das dies durch weitere Untersuchungen bewiesen werden müsse.<br /> <br /> 3 Die Gensequenz von SARS-CoV-2 wurde veröffentlicht. Kann man an dieser Sequenz erkennen das es künstlich erzeugt wurde? <br /> Es wurde SARS-CoV-2 mit 5 anderen Coronaviren verglichen siehe http://virological.org/t/the-proximal-origin-of-sars-cov-2/398. Dabei sind ganz unterschiedliche Übereinstimmungen und Differenzen der Genomstruktur belegt. <br /> In den verglichenen Genomstrukturen findet sich in SARS-CoV-2 zusätzlich die Sequenz PRRA in der Spaltstelle. Diese ist mit verantwortlich für das Eindringen in menschliche Zellen. Die Untersuchung ihrer Entstehung sollte weiter verfolgt werden. Bis jetzt ist aber der Ursprung noch offen. Es kann auch eine Mutation sein. <br /> <br /> 4 Es werden seit Jahren Forschungen mit Coronaviren durchgeführt, besonders um Epidemien wie SARS, MERS usw. besser zu verstehen. Im Rahmen der Erforschung der Coronaviren wurde 2015 ein künstliches Coronavirus erstellt. Das wurde von J. Lutz auch ausdrücklich ausgeführt, wenn er auf die Forschergruppe hinweist.<br /> Beteiligt an dem Projekt waren 15 Forscher, davon 12 aus den USA, einer aus der Schweiz und zwei aus China,Wuhan. Es wurde ein Virus erzeugt wird, das aus einem Oberflächenprotein von SHC014 und einem SARS-Virus besteht. Die Versuche an Mäusen fanden in den Labors der North Carolina Universität in den USA statt.<br /> Die Forschungsergebnisse wurden gemeinsam veröffentlicht, was bei Biowaffenforschung sicher nicht erfolgt wäre. Als Schlussfolgerung wurde auf die Gefährlichkeit für Menschen hingewiesen und eine notwendige Gesundheitsvorsorge eingefordert. Diese Vorsorge unterblieb. <br /> <br /> Dass das jetzige SARS-CoV-2 und das damals erstellte identisch sind, sieht nicht so aus, da sie sich in über 5.000 Nukleotiden unterscheiden. Quelle: Shan-Lu Liu, Linda J. Saif, Susan R. Weiss und Lishan Su (2020) Keine glaubwürdigen Beweise für Behauptungen der Labortechnik von SARS-CoV-2, Emerging Microbes & Infections, 9: 1, 505-507, https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/22221751.2020.1733440<br /> <br /> 5 Es stellt sich die Frage, ob überhaupt solch eine Forschung zulässig oder notwendig ist. Willi Mast schreibt: „Will Josef Lutz im Ernst Wissenschaftler verteidigen, die mit der bewussten Konstruktion von menschheitsbedrohenden Viren die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringen?“ Um Krankheiten zu erforschen, sind Experimente notwendig. Dabei geht es um Erkenntnisse zum Verlauf, zur Vermeidung und zur Bekämpfung von Krankheiten. Eine entsprechende ethische Verpflichtung sollten Forscher unterzeichnen. Die Virenforschung überhaupt als verwerflich zu betrachten, ist nicht richtig. <br /> <br /> Das ist aber etwas anderes als eine Biowaffenforschung. Deren Ergebnisse werden wohl kaum veröffentlicht, sondern unterliegen strenger Geheimhaltung. Biowaffenforschung ist grundsätzlich abzulehnen und muss verboten werden. <br /> Dagmar Kolkmann Lutz, Diplom-Argrarbiologin
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Hallo Miteinander, <br /> das mit der Dialektik ist interessant. Ein Wechselverhältnis, sicher, aber was ist das entscheidende?<br /> Mao sagt die inneren Widersprüche. Sein Text zur Henne, Stein und Ei ist da ganz interessant.<br /> Auch wenn ich einen Autounfall erleide, ich sterbe letztendlich an Organversagen.<br /> Das mit den Vorerkrankungen erklärt wahrscheinlich auch den Punkt, dass bei jüngeren Menschen (innere Bedingungen) es nur wenig zu Todesfällen kommt.<br /> In einem Bericht den ich gelesen habe (kann leider die Fundstelle nicht angeben) wurde festgestellt, dass bei Obduktionen bei Corona Toten auch sehr viele Thrombosen festgestellt wurden.<br /> Ist eigentlich schon genau festgestellt welche Diagnose nun als Todesfall durch Corona und welcher als sonstiger Todesfall gilt? <br /> Diese Diskussion um an oder mit Corona gestorben ist doch nur ein Teil der Diskussion um die Folgen der Pandemie kleinzureden. Kann jemand ernsthaft behaupten, jemand mit einer x-beliebigen Krankheit wäre sonst auch genau zu diesem Zeitpunkt gestorben und er hätte nur zufällig eine Corona Infektion gehabt. Selbst wenn es solche Fälle vielleicht gibt, eine nennenswerte Bedeutung dürften sie nicht haben. <br /> Das gilt auch für die Wirtschaft. Die kapitalistische Wirtschaft gerät nicht in die Krise wegen dem Corona Virus sondern wegen ihrer inneren Widersprüche.<br /> Das wärs mal für Ostermontag.
Comment Re: Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
Ich finde es problematisch und vorschnell, bei der Gefährlichkeit der Covid 19 Epidemie einseitig nur die Mortalitätsstatistiken und aktuellen Zahlen zu berücksichtigen. Das entspricht einer positivistischen Methode. Um zu einer differenzierten, realistischen und längerfristigen Einschätzung zu gelangen, müssen wir die allseitigen Zusammenhänge sehen: zur sozialen und politischen Ausgangslage, zur Weltwirtschaftskrise, zu den Arbeits- und Lebensbedingungen, der Umweltkrise, dem Zustand des Gesundheitswesens in den verschiedenen Ländern und Regionen. Wir müssen aber auch die Besonderheiten dieses Virus berücksichtigen - seine Struktur, seine längerfristige negative Wirkung auf das Immunsystem, die Pathophysiologie der Covid-19 Erkrankung, die besonderen Probleme bei der Forschung nach Therapien und Impfstoffen etc. <br /> Wir sollten nicht nur Deutschland und Europa im Blick haben, sondern auch aus den Erfahrungen von Ländern wie China lernen, wo die Pandemie ihren Ausgang nahm - und noch längst nicht am Ende ist.<br /> Die kritische Bilanz von Prof. Vogt "Die Lehren von Wuhan" (s.a. Info-Mail der Mediziner-Plattform)<br /> sollte uns nachdenklich machen, die Pandemie allseitig - in ihrer inneren Widersprüchlichkeit, ihrer Entwicklung und ihren Konsequenzen - zu analysieren. <br />
Comment Re: Welche Auswirkungen hat der begonnene Umschlag in eine weltweite Umwelt- und Klimakatastrophe auf das natürliche Entstehen neuer Krankheiten und Pandemien?
Danke für die ersten Antworten. Ergänzend möchte ich feststellen dass seit bestehen der Corona-Festlegungen der individuelle und touristische Straßenverkehr enorm abgenommen hat. Ergebnis ist dass die Luft weniger stinkt und die Feinstaubbelastung gefühlsmäßig gesunken ist. <br /> An der ganzen Ostseeküste sind die Strände verweist, obwohl es ja gerade auch für Asmathiker und für Menschen mit verschiedenen Lungenerkrankungen die Jodhaltige Luft gesund sei.<br /> Seit den 09.04.2020 wird nun in den Medien über ein Papier schwammig diskutiert die Corona Maßnahmen in einer Art Salamitaktik herunter zu fahren? Favorisiert werden Mund- und Nasenschutz, anstelle von Lungenschutz, besorgt wird sich über die Umsetzung in Kitas, Schulen und kleinenren Geschäften geäußert. Corona ist meiner Meinung nach noch nicht besiegt oder war von Anfang an eine weltweit abgestimmte gesundheitspolitische Furie.<br /> Ich nehme zumindest die gesundheitlichen Bedenken ernst welche jetzt im Interesse der Profitwirtschaft möglicherweise verharmlost werden sollen.<br /> Meine persönlichen Schlußfolgerungen. Es ist dringend geboten der Güterfernverkehr wieder auf die Schiene zu verlegen. Es sind Eisenbahnwagons zu entwickeln auf welchen auch LKW Trucks über weite Strecken zu ihren Bestimmungsorten transportiert werden können. <br /> Alle Kohlekraftwerke müssen wegen der Feinstaubbelastung geschlossen werden. Feinstaub ist das Trägermittel für Wasserdampf und schweren Regenfällen in weiten Teilen der Welt zu beobachten. In deren Folge gibt es auch extreme Kontinental unterschiedliche Luftfeuchtigkeitswerte welche zu einer extremen hohen Sonneneinstrahlung führen welche nicht nur zu Sonnenbrand beim Menschen führen, sondern Laubblätter der Waldbäume verbrennen lassen und zur Versteppung weiter Teile der Gebiete um den Äquator führen. Das jedoch hat ja mit Corona weniger zu tun, sind aber reale Gefahren mit welchen sich ernsthafte Wissenschaftler beschäftigen sollten.<br /> Auf Seiten der Gesellschaftswissenschaften und des Klassenkampfes ist es dringend geboten neue Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Das Höllenfeuer kann auch anders aussehen.
Comment Die Corona-Krise und der Antikommunismus
Dramatische Enthüllung: Corona-Tote sind alle Opfer des Kommunismus! Die US-Stiftung zum „Gedenken an die Opfer des Kommunismus“ ist nicht irgendwer im weltweiten „Who is Who“ des Antikommunismus. … Hier akribisch und natürlich streng wissenschaftlich die historischen Opfer des Kommunismus gezählt, man kommt dort bisher auf 100 Millionen. Solche Monsterzahlen werden auch sonst in den Medien gerne zitiert. Nur wie kommen sie zustande? Dankenswerter Weise hat uns diese Stiftung nunmehr ein Paradebeispiel dafür geliefert. So konnte man Ostern in den Medien folgendes lesen: „Die Stiftung 'Memorial Foundation Victims of Communism' reiht die Todesfälle durch das globale Coronavirus in die Liste der historischen Opfer des Kommunismus ein.“ (Quelle: https://dailycaller.com/2020/04/10/communism-china-coronavirus-deaths/) Man dachte vielleicht zunächst an Satire, aber nein, auf der Homepage der Stiftung heißt es: „Wenn die Coronavirus-Krise etwas beweist, dann, dass der Kommunismus - seine Logik, seine Brutalität, seine Inkompetenz - immer noch eine ernste Bedrohung für die ganze Welt darstellt. Je früher der Kommunismus in den Mülleimer der Geschichte geworfen wird, desto sicherer werden wir alle sein.“ (Quelle: https://www.victimsofcommunism.org/voc-news/2020/4/5/blame-the-chinese-communist-party-for-the-coronavirus-crisis) Diese Logik ist bestechend! Man setzt die Politik eines sozialimperialistischen Landes – China – mit dem Kommunismus gleich. Man unterschlägt das katastrophale Versagen der ultreaktionären Trump-Administration und macht stattdessen China (oder auch die WHO, Kuba wäre auch originell) dafür verantwortlich. … Deshalb sage ich: Gib Antikommunismus keine Chance! Auch in der Corona-Frage. Der ganze Artikel hier: https://www.rf-news.de/2020/kw16/corona-tote-sind-alle-opfer-des-kommunismus
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Lieber Steffen,<br /> <br /> ich finde, dass du hier eine spannende Diskussion angestoßen hast. Dafür Danke. Du beziehst dich in deinem verlinkten Artikel ja darauf, dass die MLPD deiner Meinung nach die "Corona-Hysterie" unkritisch übernehmen würde. Das kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich sehe hier im Forum vor allem ein intensives Ringen darum, die Entwicklung richtig einzuschätzen und dabei immer davon auszugehen, dass der Umgang mit dieser Pandemie eine Klassenfrage ist.<br /> <br /> In der gesellschaftlichen Diskussion gibt es ausgehend von den Medien ein Wechselspiel zwischen Panikmache und Verharmlosung. Das hat auch etwas mit der Art zu tun, wie heute Nachrichten produziert werden. Aber es hat immer auch ein Motiv. Als die Bundesregierung mit ihren Notfallmaßnahmen eine weitgehende Einschränkung unserer bürgerlich-demokratischen Rechte vorgenommen hat, überwog eher die Panikmache. Jetzt, wo immer mehr Firmen fordern, dass sie ihre Fabriken wieder öffnen dürfen, werden vorläufige Ergebnisse wie aus der Heinsberg-Studie zum Teil vorschnell herangezogen, um Entwarnung zu blasen. Darum habe ich gerade v.a. mit jüngeren Kollegen eine Auseinandersetzung, die sich deshalb wünschen, dass wir so schnell wie möglich wieder aus der Kurzarbeit rausgehen, weil sie es zuhause nicht mehr aushalten.<br /> <br /> Ehrlich gesagt finde ich allerdings, dass dein Artikel eher der Verharmlosung auf den Leim geht. Zu sagen, dass die Entwicklung in Italien mit Luftverschmutzung und Antibiotika-Resistenz zu tun habe, hört sich für mich zumindest danach an. COVID-19 hat es in New York innerhalb weniger Wochen geschafft, das Gesundheitssystem zum Zusammenbruch zu bringen. Was natürlich zeigt, wie schlecht die Gesundheitssysteme im Kapitalismus auf solche Gesundheitskrisen vorbereitet sind, weil es um den Profit und nicht um die Menschen geht. Aber es zeigt eben auch, was ein relativ unkontrollierter Ausbruch von COVID-19 bedeutet. Und zu den Risiko-Patienten gehören nicht nur die Menschen über 80, von denen du schreibst, sondern Millionen von Arbeitern weltweit, die durch ihre Arbeit Herz- oder Lungenprobleme haben und Hunderte Millionen Menschen in Elendsvierteln und Flüchtlingslagern, deren Immunsystem geschwächt ist. Es sind wir Arbeiter, die von COVID-19 besonders betroffen sind. Umso wichtiger ist es, dass wir darum kämpfen, dass die nötigen Schutzmaßnahmen nicht aufgeweicht werden, nur damit die großen Konzerne ihre Produktion wieder anschmeißen können. Und dass wir dabei über die Perspektive einer sozialistischen Gesellschaft diskutieren. Das können wir mit unseren Kollegen nur dann überzeugend diskutieren, wenn wir selbst eine klare dialektisch-materialistische Einschätzung von COVID-19 haben und davon, welche Forderungen im Kampf gegen diese weltweite Gesundheitskrise richtig sind.
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
an Wolfgang:<br /> deine Dialektik haut nicht hin. Innere Bedingungen (bzw. Widersprüche) und äußere Bedingungen stehen in einem dialektischen Wechselverhältnis, das sich im Krankheitsverlauf ständig verändert.<br /> Wenn jemand einen tödlichen Autounfall erleidet, dann ist meist der Unfall und seine Folgen, also die äußere Ursache, entscheidend für den Tod. Wenn wir mit einem potentiell tödlichen Virus konfrontiert sind, dann ist in vielen Fällen - also wenn die inneren Bedingungen dieser Virusattacke nicht standhalten - die Virusinfektion auch die Todesursache. In anderen Fällen sind Menschen zwar auch infiziert, aber nicht/noch nicht ernsthaft erkrankt - und sterben an einer anderen Krankheit, z.B. einem Herzinfarkt oder einer Krebserkrankung <br /> Deshalb ist es durchaus sinnvoll und notwendig, die Todesursache exakt zu bestimmen - auch um die Gefahr der Covid-Pandemie richtig einzuschätzen. Die Kritik an den zum Teil übertriebenen Mortalitätszahlen ist ja gerade, dass diese Unterscheidung nicht richtig getroffen wird. <br />
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Lieber Wolfgang, dein Einwand ist nicht richtig.<br /> Das Krankheitsbild bei Corona ist doch ein dramatisches, mit viraler Lungenentzündung in den tiefen Lungenregionen. Man spricht von einer "Milchglaserscheinung" o.ä. der Lunge auf dem Röntgenbild.<br /> Diese Infektion kann zum Tod durch Ersticken führen, zusätzlich zu Nierenversagen,Blutvergiftung.<br /> Warum differenziert werden muss zwischen "durch" und "mit" ist, weil schon der einfache Abstrich beim Toten mit einem Corona-Nachweis zur Todesursache "Corona" genutzt wird.<br /> Z.B. In einem Altenheim in Wolfsburg starben innerhalb kürzester Zeit 12 Menschen mit Demenzerkrankung angeblich OHNE SYMPTOME an Corona! „Überraschend viele seien verstorben, ohne dass sie Symptome von Covid-19 hatten, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.“Berliner Morgenpost 29.03.20 online. Ohne Symptome kann man nicht an Corona sterben! Man stirbt an einer Vorerkrankung und mit dem Virus. Ich empfehle o.g. Sendung bei Markus Lanz mit Professor Streek und dem Rechtsmediziner Püschel, die diese Unterscheidung sehr wohl treffen.<br /> Hier wird ganz klar Politik gemacht, um Panik zu schüren. Wir müssen schon mit kritischen Augen drauf blicken. Das Geschehen hinter dem Geschehen - die akut losbrechende Wirtschafts- und Finanzkrise halte ich für äußerst dramatisch und viel lebensbedrohlicher.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Der Rentnervirus soll’s richten!<br /> Ein Rentner erwirtschaftet nichts und entnimmt dem maroden System ständig das liebe Geld! Gute 300 Milliarden kostet es zur Zeit die Rentner unseres Landes abzuspeisen und auch dies funktioniert nur durch steuerliche Querfinanzierung!<br /> Ja, richtig, das Rentensystem steht vor dem Kollaps!<br /> Außerdem werden knapp 370 Milliarden EURO für Die Gesundheit ausgegeben, die Hälfte davon für über 65. jährige!<br /> Da kann ein solcher Virus dem Finanzkapital schon recht nützlich sein! <br /> Außerdem ist nun für alles Corona Verantwortlich, die bald platzende Finanzblase... einfach alles wird nun dem Coronavirus in die Schuhe geschoben! <br /> Ob das Virus nun zufällig ausgebrochen ist oder gesteuert in die Welt gesetzt wurde wird vielleicht später einmal herausgefunden! Anreize für eine Absicht gibt es allemal!
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Systemrelevantes und Systemkritisches<br /> <br /> Die bürgerlichen Massenmedien versuchen derzeit den Eindruck zu vermitteln, dass das gesellschaftliche Leben weltweit fast still steht, alles ordnet sich dem Kampf gegen<br /> das Coronavirus unter...........<br /> <br /> Doch gerade jetzt tritt die sich schon lange abzeichnende neue Weltwirtschaftskrise in eine wichtige Phase ein.<br /> Vor wenigen Wochen wurden wir über die Massenmedien belehrt, dass es SYSTEMRELEVANTE Berufe gibt.<br /> Dazu zählen Teile des Industrieproletariats,das Gesundheitswesen,Transporteure, Teile des Handels und andere Beschäftigte, die im allgemeinen ein solides gesellschaftliches Ansehen besitzen.<br /> Wir leben also scheinbar in einer ganz anderen Welt als in der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008, wo solche Banken und Konzerne SYSTEMISCH genannt wurden, die nicht pleite gehen durften und daher mit den Steuergeldern der breiten Massen zu retten waren.<br /> Wie damals öffnet der Staat der Monopole ein milliardenschweres Füllhorn von Unterstützungsgeldern.<br /> Das wird aber eben nicht über den eingangs erwähnten systemkritisches Werktätigen ausgeschüttet, sondern wie schon 2008 über dem Monopolkapital, mit Glück bekommen auch kleinere Betriebe etwas ab, wenn sie die bürokratischen Hürden bewältigen und nicht an kriminelle Betrüger geraten , wie in NRW geschehen. Bei den systemrelevanten Berufen ist man da eher kleinlich.<br /> <br /> Damit keine Missverständnisse aufkommen, die Menschheit befindet sich in der gefährlichsten Gesundheitskrise seit 100 Jahren, da darf man nichts verharmlosen , die Ursachen sind genau zu klären und wissenschaftlich begründete Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.<br /> <br /> Doch ist schon jetzt erkennbar, dass die in einer Weltwirtschaftskrise fällige massenhafte Kapitalvernichtung diesmal, unter Nutzung der Bezeichnungen Coronakrise und Shutdown der Wirtschaft, mit weitgehender Zustimmung der breiten Massen erfolgen soll.<br /> An dieser Stelle muss auch die politische Aufklärung ansetzen.<br /> <br /> Keine Konsolidierung der Macht des allein herrschenden internationalen Monopolkapitals bei Schwächung der nicht monopolistischen Bourgeoisie und auf Kosten der breiten Massen!<br /> Gebraucht wird ein System, in welchen die „systemrelevanten Arbeitskräfte“ und darüber hinaus alle Werktätigen tatsächlich die Macht besitzen, das ist der echte Sozialismus.<br /> <br />
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Der 1.Mai gewinnt an Bedeutung. In der öffentlichen Corona-Diskussion gehen Vorstöße für den Abbau erkämpfter Arbeiterrechte unter. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner schlug am 19.3. in einer Anfrage der Osnabrücker Zeitung „unkonventionelle Maßnahmen“ vor. Für Erntehelfer (Spargel und Erdbeeren) sollten Arbeitszeiten von Montag bis Sonntag bis 60 Stunden möglich sein und Erholzeiten abgeschafft werden. Dies, so eine Sprecherin des Ministeriums danach auf Anfrage bei der Bundespressekonferenz, sei „keine Ausbeutung“. Es diene der Sicherheit der Helfer, die nach getaner Arbeit schneller nach Hause können, was die Zeit der Ansteckungsgefahr verringert. Erntehelfer sind Landarbeiter und - egal welcher Nationalität - gehören zur Arbeiterklasse in Deutschland! <br /> Jetzt erließ Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Abstimmung mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Verordnung, durch die einige Unternehmen von Karfreitag bis einschließlich 30. Juni (also über den vorläufig geltenden Termin für Notregelungen, 20. April, hinaus!) Ruhezeiten verkürzen, Sonntagsdienste verordnen und in einigen Branchen eine Arbeitszeit bis zu 60 Stunden pro Woche einführen können. DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann war wohl in die Pläne eingeweiht und erklärte: „Änderungen am Arbeitszeitgesetz sind nicht mit der Corona-Pandemie zu rechtfertigen.“1 Stimmt! aber erst recht nicht zu rechtfertigen ist deshalb die Absage von kämpferischen Aktivitäten zum Kampf- und Feiertag, dem 1. Mai. Ich rate den Kolleginnen und Kollegen sich in den Betrieben darüber auseinander zu setzen, wie sie erkämpfte Rechte und Freiheiten gerade in der Krise durch gemeinsame Kampfmaßnahmen verteidigen und erweitern. Die Pandemie hebt weder den Klassenwiderspruch noch den unversöhnlichen Kampf zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten auf. <br /> Wolf-Dieter Rochlitz<br /> <br /> 1 Süddeutsche Zeitung, Osterausgabe 2020, Seite 24
Comment Re: Welche Auswirkungen hat der begonnene Umschlag in eine weltweite Umwelt- und Klimakatastrophe auf das natürliche Entstehen neuer Krankheiten und Pandemien?
Wie die Faktoren des begonnenen Umschlags in eine globale Umweltkatastrophe konkret die Entwicklung der jetzigen Corona-Pandemie hervorrufen, begünstigen und auch beschleunigen, muss dringend untersucht, (wie hier im Forum) aufgedeckt und der Kampf um notwendige Sofortmaßnahmen entwickelt werden.<br /> Generell gilt jetzt schon: In ausnahmslos allen Ländern ist seit längerer Zeit eine gefährliche Überreizung und Schwächung des Immunsystems unter der Weltbevölkerung festzustellen. Verursacht durch zunehmende radioaktive Verstrahlung – auch niedrigdosierter „Alltags“strahlung durch AKW oder Atomunfälle wie Fukushima, die Fülle von Chemikalien in der Umwelt, der übermäßige Einsatz von Medikamenten, die dauerhaft stattfindende chronische Volksvergiftung mit Müllverbrennung, Öl-Pellet-Verbrennung, Gas-Abfackelung, Giftmüll und PCB unter Tage, usw. usf. Auch zunehmende Stressbelastungen in der Bewältigung des immer komplizierter werdenden Lebensalltags oder durch Schicht- und insbesondere Nachtarbeit tragen nicht unwesentlich dazu bei.<br /> Auf dieser Grundlage wächst und beschleunigt sich auch das natürliche Entstehen neuer Krankheiten und Pandemien, ebenso wie Krebserkrankungen und psychische Erkrankungen rasant zunehmen.<br /> Aber auch das ist kein unausweichliches Schicksal. Denn alle diese Faktoren sind Ergebnis der profitorientierten Art und Weise, wie im Kapitalismus produziert und den breiten Massen eine solche Lebensweise aufgezwungen wird. Ein Zufall, dass gerade auch dieser Aspekt in der ganzen Corona-Diskussion in den bürgerlichen Medien ausgeblendet und vermieden wird? Als wenn dies alles nichts damit zu tun hätte und die Menschheit zu SARS-COV2 kam wie die besagte „Jungfrau zum Kinde“!
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Das bürgerliche Krisenmanagement ist arbeiterfeindlich. In der Region um Albstadt beginnen morgen nach den Osterfeiertagen 70 % der Industriebetriebe, darunter alle Größeren, wieder zu arbeiten mit mehr oder weniger Schutzmaßnahmen. Während die Massen oder auch Kleingewerbetreibende in ihrem Freizeitverhalten peinlichst kontrolliert werden - was auch zur Denunziation ermuntert - kontrolliert kein Gesundheitsamt und keine Behörde vom örtlichen Ordnungsamt bis zu regionalen oder landesweiten Behörden irgend einen Industriebetrieb.<br /> Arbeiter, die wir zum Krisenmanagement der Regierung befragt haben sind durch aus skeptisch und sehen, dass Maßnahmen wie Kurzarbeit und Beschneidung demokratischer Rechte ohnehin geplant waren - die meisten vertraten dabei dass man "abwarten müsse". Um so wichtiger ist, dass und wie diese Erfahrungen verarbeitet werden.<br /> Noch ein Satz zur Gleichschaltung der Medien. Die Ausschaltung kritischer Meinungen funktioniert nicht so gleichmäßig. Das System der kleinbürgerlichen Denkweise als Regierungsmethode beinhaltet durchaus kritische Meinungen ein Stück weit zu zu lassen. Dabei bleibt die herrschende Meinung stets die der Herrschenden - man muss sich aber konkret mit dem Verlauf befassen. In den letzten Tagen sind auch wieder mehr kritisch Töne z.B. zur Flüchtlingspolitk und zum Versagen bei den Schutzmaßnahmen zu finden.
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Zur zustimmenden Antwort von Hans-Jürgen zu der "Tribunal"-Idee :<br /> <br /> Das angedachte "Tribunal" müsste einen internationalistischen Charakter bekommen und zur gemeinsamen Aufgabe der ICOR-Organisationen werden. Vorbild könnte die Konzeption des "Tribunals gegen den Sozialimperialismus" sein, das aus mehreren Anklage-Schwerpunkten bestand.Der Minimal-Titel:" Fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge ", greift aber zu kurz, denn es geht hier um eine BEWUSSTE Unterlassung des Bevölkerungsschutzes. Zumindest "GROB-FAHRLÄSSIG", müsste es heißen um der skandalösen Untätigkeit annähernd gerecht zu werden.<br /> <br /> Nie hielten es die Front-Politiker für nötig sich außerhalb von Neujahrsansprachen direkt an das Volk zu wenden. Das hat das Vertrauen in "unsere" Regierung wieder kurzfristig etwas angehoben, wäre aber schon in der Flüchtlingskrise von 2015 nötig gewesen, um Humanität und andere "unserer zivilisierten Werte" offensiv gegen AfD-Stimmungsmache zu betonen. Im Sozialismus sind solche regelmäßigen Ausrichtungen selbstverständlich!<br /> <br /> Nie wurde in den letzten Jahren die Krisenbewältigungen und Unfähigkeiten der imperialistischen Staaten so deutlich wie in dieser Krise. Es ist davon auszugehen, dass sich die Einschränkungen der demokratischen Rechte noch Monate hinziehen können (kein Impfstoff, 2. Welle etc.) Deswegen wäre der 1. Mai und die Sommerzeit geeignet, öffentliche Kurzreden, ähnlich dem Hyde-Park "Speakers Corner" zu halten. Auch eine Anlehnung an die amerikanisch-gesetzliche Arbeitskampfform der herumlaufenden Streikenden (?noch aktuell?) ist dabei in Betracht zu ziehen.<br /> <br /> Nie war nach dem 2. Weltkrieg die Chance größer, dass sich das kämpferische Potenzial höherentwickelt und es zur revolutioären Gärung kommt.
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Niemand stirbt an Corona!<br /> Hört sich doof an, ist aber so. Der Mensch stirbt an Organversagen. Die äußeren Bedingungen wirken nur mittels der inneren Widersprüche. Der Corona-Virus trifft auf ein schwaches Herz/Lunge, dieses wird mit dieser Belastung nicht fertig und stellt den Dienst ein.<br /> Deshalb ist die Diskussion ob jemand mit oder an Corona gestorben sein soll ziemlich sinnlos.<br /> Besorgniserregend finde ich eher, dass nach Berichten aus Italien in manchen Städten die gemeldeten Todesfälle zu niedrig sind.<br /> https://www.heise.de/tp/features/In-der-Lombardei-gibt-es-viel-mehr-mit-Corona-verbundene-Tote-als-offiziell-gemeldet-4695910.html<br /> Beispiel Region Bergamo. 1,1 Mio. Einwohner. Todesfälle Vorjahr März 900. Diese Jahr März 5400. Gemeldete Fälle Corona 2060. Das sind rund 2400 Todesfälle mehr, die aber nicht mit Corona verbunden werden. Dies gilt nicht für alle Städte. Man wird wohl erst nach einigen Monaten feststellen können wie sich die Pandemie ausgewirkt hat.
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