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Comment Re: Welche Auswirkungen hat der begonnene Umschlag in eine weltweite Umwelt- und Klimakatastrophe auf das natürliche Entstehen neuer Krankheiten und Pandemien?
Atmosphärischer Feinstaub ist als Transportträger für viele chemische und biologische Verunreinigungen geeignet - insbesondere Viren.Viren - wie auch das Coronavirus - docken sich an atmosphärische Partikel (fest und/oder flüssig) an. Diese bleiben Stunden, Tage oder Wochen in der Atmosphäre. So kann sich ein Virus auch über große Entfernungen verbreiten. Forscher aus Italien sprechen davon, dass Luftverschmutzung eine Art Autobahn für das Coronavirus ist.<br /> <br /> Die Feinstaubbelastung weltweit scheint mir der entscheidende Ursache für die weltweite Ausbreitung des Covid19-Virus zu sein.<br /> <br /> Man kann diese Pandemie durchaus als Teil des begonnen Umschlags in eine weltweite Umwelt-und Klimakatastrophe sehen. Und diese Katastrophe ist durchaus systemrelevant, weil es durch den Kapitalismus verursacht wird und den objektiven Zerfall dieses Systems beschleunigen wird.<br /> <br /> E.
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
<br /> Schon gesehen?<br /> https://heraus-zum-ersten-mai-2020.de/<br /> Ich zitiere aus dieser Webseite:<br /> --- Zitat:<br /> In der aktuellen Situation sind Versammlungen im öffentlichen Raum je nach Bundesländern unterschiedlich geregelt. Da wo sie verboten sind, gibt es Regelungen für Ausnahmegenehmigungen. Die Erfahrungen aus der Praxis in der letzten Woche sind unterschiedlich, und sie sind landesspezifisch. In Düsseldorf wurde eine Kundgebung mit 50 Teilnehmenden vor dem Landtag unkompliziert genehmigt. Es kristallisiert sich ein Bild heraus, dass Kundgebungen unter Beachtung der besonderen Notwendigkeiten zum Infektionsschutz, über die mit den Ordnungsbehörden beraten wurde, genehmigt werden.<br /> <br /> Deshalb empfehlen wir, die Kundgebungen zum 1. Mai 2020 frühzeitig anzumelden!<br /> --- Zitat Ende ---<br />
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Yes, der 1.Mai 2020: ein guter Grund neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. <br /> Vor Betrieben in denen produziert wird: Spaziergänge durchführen um Plakate, Transparente anzubringen...<br /> Schmücken wir doch die Städte und Dörfer mit Partei- und Gewerkschaftsfahnen, Transparenten, Plakaten usw. mit den richtigen Forderungen...<br /> <br /> Leute: wir diskutieren darüber ob Streik ja, nein, eventuell : machen!<br /> <br />
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Zum Einleitungsbeitrag von Stefan:<br /> Stefan hat das klägliche Krisenmanagement treffend dargestellt. Mich wundert nur etwas, was ihm besonders auffällt:<br /> "Die Medien sind in einer Weise gleichgeschaltet, dass kaum noch kritische Töne zu hören sind." <br /> Das war schon vor Corona so und wird so lange anhalten, bis die demokratische Diktatur über die reaktionäre Minderheit herrscht. Jeder Jounalist hat einen Vorgesetzten oder zahlenden Abnehmer, der hat auch einen Vorgesetzten usw. Ganz oben sitzen dann die Oberkontrolleure der herrschenden Klasse, was ja auch im Sozialismus bis zum Absterben der Klassen und des Staates der Fall sein wird. Dieses Fazit stammt übrigens aus der Reihe RW :) <br /> <br /> Zum Beitrag von G. Bittel: "Zwischenbilanz" von Professor Peter Vogt:<br /> Diese Bilanz ist wirklich beachtenswert, auch wenn es sich hier "nur" um einen bürgerlichen, aber potenziellen Bündnispartner handelt. Danke für die Kritik von Anton, aber diese Schlussfolgerung kann niemand von Nicht-MLern erwarten. Dies ist Aufgabe der Revolutionäre, deren materialistische Analyse durch solche (unvollkommenen) Überlegungen und Fakten gefüttert werden müssen. Und dafür eignet sich die "Zwischen(!)bilanz" auf jeden Fall!
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Zum Versagen der herrschenden Pandemie-Vorsorge hier ein spezieller Auszug des Beitrags des Schweizer Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt: <br /> „Das Maskentragen wurde für nicht notwendig befunden – aber nicht, weil dessen Effektivität nicht bewiesen wäre. Nein, weil man schlicht nicht genügend Masken zur Verfügung stellen konnte. (…) Klar sind zwei Dinge: die Pandemie wurde seit 2003 mindestens 8x angekündigt. Und nachdem ihr Ausbruch am 31. Dezember 2019 der WHO gemeldet worden war, hätte man 2 Monate Zeit gehabt, die richtigen Daten zu studieren und die richtigen Konsequenzen zu ziehen.“ (https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zukünftigen-politischen-entscheidungen/)<br /> Während die meisten bürgerlichen Medien weiter darüber den Mantel des Schweigens hüllen, wird manchmal teilweise dieses Versagen zugegeben. Meist verbunden mit dem Kommentar: „Jetzt müsse man erst mal durch die Krise. Dann könne man immer noch die Versäumnisse klären.“<br /> Darauf antworte ich mit Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“<br /> Eine Denkweise, die objektiv ist, die keine Rücksichten nimmt auf den Kapitalismus. Die kritisch ist, was die Ursachen angeht. Die schöpferische Schlüsse zieht. Die dialektisch-materialistisch ist. <br /> <br />
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Ich las soeben den von Günther Bittel am 12.04.2020 19:39 Uhr verlinkten Artikel. Er bietet viele interessante Fakten und Anregungen.<br /> <br /> Ich möchte den Artikel aber auch kritisch beleuchten:<br /> <br /> Zitat:<br /> " Warum hat man alles verpasst?<br /> Weil weder Politiker, noch Medien und die Mehrzahl der Bürger nicht fähig sind, in einer solchen Situation Ideologie, Politik und Medizin zu trennen. Eine virale Pneumonie ist ein medizinisches und kein politisches Problem. Dank des politisch-ideologisch begründeten Ignorierens medizinischer Fakten hat sich Europa in kürzester Zeit selber zum weltweiten Pandemie-Zentrum gemacht – mitten drin die Schweiz mit der zweithöchsten pro Kopf Infektionsrate."<br /> (Zitat Ende)<br /> <br /> Ich finde, "Ideologie, Politik und Medizin" lassen sich nicht trennen, sie bilden eine dialektische Einheit. Die Frage ist doch, welche Ideologien wirken. Die herrschende bürgerliche Ideologie führt zu den geschilderten Zuständen. Da wird ein Idealismus und eine Metaphysik verbreitet, die im Endeffekt aussagen, dass keine objektive Wirklichkeit existiert und diese somit auch nicht begriffen und bewusst beinflusst werden kann. Dem gegenüber geht die Ideologie der Arbeiterklasse - der Marxismus-Leninismus - mit der materialistischen Dialektik als Methode der objektiven Wirklichkeit immer tiefer auf den Grund. Die Welt kann nicht nur immer besser begriffen, sondern auch positiv verändert werden. Die Arbeiterklasse ist die einzig revolutionäre Kraft, die führend für die revolutionäre Abschaffung des überkommenen Kapitalismus sorgen kann.<br /> <br /> Interessant finde ich auch folgendes Zitat zu Impfungen:<br /> <br /> "Was wir nicht wissen:<br /> ...<br /> 8. wir haben nach wie vor keine anerkannte und breit anwendbare, definierte Therapie; eine solche haben wir auch bei der Influenza nie präsentieren können. Vielleicht sollten Behörden und Medien einmal die Fakten auf den Tisch legen, statt alle zwei Tage Meldungen von einer scheinbar erfolgreichen Impfung, die nicht mehr weit weg ist, zu präsentieren. "<br /> (Zitat Ende)
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Corona-Zahlen München, Stand 11.04.20 und Schlussfolgerung:<br /> Seit Beginn der Testung gab es 4352 positiv Getestete. Genesene: 2034, Stand der aktuell Infizierten also 2318. Tägliche Testungen etwa 4000, Ansatz 30 Tage ergibt: Von ca. 120 000 Testungen der letzten 30 Tage sind 4352 positiv = 3,6%, also sind 96,4% der Testungen negativ. Gemessen an 1,5 Millionen Einwohnern waren 0,29% der Getesteten positiv. https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Coronavirus-Fallzahlen.html <br /> Tote Münchner bisher 44. Jährliche Todesfälle in München etwa 11440 in 2018, Vorjahre entsprechend. Monatliche Todesrate: 953 Tote. 44 Corona-Tote der letzten 30 Tage beeinflussen die normalen Sterbezahlen also nicht.<br /> Vor der Ausgangssperre große Massenversammlungen: 2 Großdemos mit ~ 10 000 TN, Fußballspiel in der Arena 75 000 TN, Versammlung wegen Kommunalwahl mit Tausenden TN. Zehntausende Spaziergänger in Schwabing usw.<br /> Bei 14 Tage Inkubationszeit wäre deshalb um den 22. März ein explosives Infektionsgeschehen zu erwarten. Täglicher Durchschnittswert an Positivtestungen lag aber bei 165. Heißt: pandemische Auswirkungen auf die Münchner Bevölkerung sind nicht erkennbar. Es handelt sich zwar um ein NEUES Virus, die Münchner Zahlen geben für eine Sondersituation nichts her. <br /> Hierzu Rechtsmediziner K. Püschel, er obduzierte alle Corona-Toten in Hamburg, sinngemäß bei M.Lanz 9.4.2020: Hamburg hat 35 Corona Tote, das RKI nennt 44 Toten! Alle Gestorbenen waren sehr alt, starben mit schwerer Vorerkrankung an oder mit Corona. Mit einem Positivabstrich gilt ein Toten aber zur Zeit schon als Coronaopfer. Eine Obduktion der Toten wird vom RKI ausdrücklich abgelehnt! Das RKI, die Bundesregierung, Söder spielen falsch. Notstandsmaßnamen sofort aufheben!<br />
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Hallo Rene,<br /> <br /> an diesem Punkt - dem Aufruf zu denunzieren - wird deutlich, was die Herrschenden und die Regierung unter Solidarität verstehen. Wie letztens vom Bundespräsidenten Steinmeier in seiner Oster-Rede beschworen:<br /> <br /> Nicht etwa die Solidarität in der Arbeiterklasse, sondern das Hinnehmen des kapitalistischen "Krisen-Managements" mit der Abwälzung der Krisen-Lasten auf die breiten Massen, damit die Maximalprofite der herrschenden Monopole gesichert werden. Mit anderen Worten sollen wir das kapitalistische Krisenchaos - wie Verelendung der Massen, Flüchtlingskrise, Übergang in die globale Umweltkatastrophe, Kriege und Gesundheitkrisen, wie jetzt die Corona-Pandemie - letztendlich als Schicksal hinnehmen und das kapitalistischer System sogar noch unterstützen, damit (bei uns) die deutschen Übermonopole "gestärkt aus der Krise hervorgehen".<br /> <br /> Demgegenüber denke ich, ist es notwendig, eine echte internationale Solidarität zu üben. Damit wir als Arbeiterklasse mit dem internationalen Industrieproletariat an der Spitze "gestärkt aus der Krise hervorgehen" - im Kampf für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Wenn man in großem Umfang oder flächendeckend die Testung durchführt, dann ist natürlich der Anteil der positiv Getesteten viel geringer, als wenn man z.B. nur Personen testet, die Symptome einer Covid-19 Erkrankung haben. Deshalb sind die Zahlen gar nicht vergleichbar. <br><br> Ausgehend von den Erhebungen im besonders betroffenen Kreis Heinsberg fordert Prof. Streeck - so wie auch andere namhafte Virologen - dass flächendeckend getestet wird und auch serologische Antikörper-Tests durchgeführt werden, um überhaupt ein realistisches Bild über die tatsächliche Verbreitung und aktuelle Gefährdung durch das CoV2-Virus zu bekommen. <br><br> Das muss die Grundlage für weitere Entscheidungen sein: Ob, wann und inwieweit die gegenwärtigen Einschränkungen schrittweise gelockert oder aufgehoben werden können. <br><br> Das bislang vorliegende Datenmaterial des RKI und der Bundesregierung sind dafür - auch auf Grund der fragwürdigen statistischen Methoden - völlig unzureichend. Obwohl das kurzfristig möglich wäre, wird eine Datenerhebung, wie von Prof. Streeck gefordert, bislang von der Bundesregierung nicht angestrebt.
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
<br /> Interessant: In Frankreich sind heute (9.4.2020) mehr als die Hälfte aller Corona-Tests positiv (52,5%) in Deutschland aber nicht mal jeder Zehnte (8,8%). In Russland wird nur jeder 100. positiv getestet (1%). In Finnland 6,7%, in Belgien 29,7%. Mir fällt dafür spontan keine Erklärung ein.<br /> <br /> https://www.worldometers.info/coronavirus/?fbclid=IwAR13zO1rfVP1M1be3WQ5z5XovB4DnS9IHwsLv5HTrpyRCq7W6Au8FcAvHng#countries
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Für eine allseitige Beurteilung der Corona-Pandemie und Kritik des chaotischen Krisenmanagements der imperialisitischen Regierungen kann folgender Artikel aus einer Schweizer Zeitung empfohlen werden: <br> https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/ <br> Der Herzchirurg Professor Peter Vogt aus Zürich, der auch engen fachlichen Kontakt zu chinesischen Kollegen hält, hat hier eine bemerkenswerte Zusammenfassung abgeliefert. Kostet Zeit zum Lesen, hat es aber in sich!
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Die Risikoanalyse " Pandemie durch Virus" 2012 hat die alte und neue Bundesregierung 2013 nie wichtig genommen. Durch die Drucksache 18/208 vom 16.12.2013 ( Unterrichtung durch die Bundesregierung) kann man ersehen, welche Schlußfolgerungen daraus gezogen wurden, nämlich keine. Sie dachten wohl: Wir machen weiter so, bis etwas passiert. Es lagen der WHO im September 2013 130 Meldungen über bestätigte Erkrankungen mit dem Co-Virus vor. Die Letalitätsrate lag bei cirka 45 %. Ein Impfstoff war nicht vorhanden. Die Risiko-Analyse 2012 zählt die Versäumnisse beider Bundesregierungen 2013 auf : Fehlende medizinische Versorgung, Arzneimittel, Hilfsmittel, Impfstoffe , Test auf dem Virus für alle und vieles mehr.<br> Das Tribunal ist auf jeden Fall erforderlich und sollte mindestens unter dem Titel:" Fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge " stehen.
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Die 2013-Politiker des Merkel-Kabinetts II haben trotz Warnungen nichts unternommen die Bevölkerung vor einer Pandemie zu schützen! Die jetzige Katastrophe mit vielen Toten wurde von den Herrschenden bewusst und sehenden Auges in Kauf genommen, wofür sie angeklagt und zur Verantwortung gezogen werden müssen. <br><br> Die Risikoanalyse ‚Pandemie durch Virus Modi-SARS‘ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden 2012 durchgeführt+ im Bundestag Januar 2013 behandelt. Gewarnt wurde vor allem vor den Auswirkungen auf die medizinische Versorgung: Arzneimittel, Medizinprodukte, persönliche Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel würden dann verstärkt nachgefragt und knapp werden. Statt ausreichende Reserven an Atemschutzmasken anzulegen und die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen, wurden diese in vielen Ländern aus Kostengründen aber drastisch reduziert. Seitdem wäre alle Zeit genug gewesen, um die notwendigen Schutzvorkehrungen in Deutschland und auf der ganzen Welt zu treffen. Aber auch, um die Massen mit systematischer Aufklärungsarbeit umfassend darauf einzustellen. <br><br> Eine Anklage, in welcher Form auch immer, beinhaltet ein riesiges Potenzial die relative Isolierung der Revolutionäre zu durchbrechen und für einen Schritt hin zur Massen-Partei.
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
In den letzten Tagen kamen in der Tagespresse Meldungen, dass die Polizei Kontrollen macht, on die Verbote von Treffen von mehr als zwei Personen usw eingehalten werden. Dazu Zahlen, wieviele "Fälle" es gab. Und wieviel "Hinweise aus der Bevölkerung" --- laut den Berichten etwa ein Drittel. Das macht mir Sorgen. Notwenig ist das Zusammenhalten der Bevölkerung, nicht das verpfeifen. Was bewegt manche Menschen dazu, andere zu verpfeifen, frage ich mich. Was sind das für Menschen? Natürlich sind Vorsichtsmaßnahmen wichtig. Auch die Wachsamkeit gegenüber anderen. Aber das in dieser Zeit aufkommende Denunziantentum lehne ich prinzipiell ab.
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
Hallo Steffen, <br /> ich finde richtig, das Spiel mit der Angst zu hinterfragen, das von Regierung und Massenmedien im Zusammenhang mit Corona betrieben wird. Um die Akzeptanz für das Krisenmanagement der Regierung und damit verbundene Einschränkung demokratischer Rechte und Freiheiten zu erhöhen, wird als eine Methode Angst erzeugt. Trotzdem ist die Pandemie ernst zu nehmen. <br><br> Wir sind uns einig, dass der Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten unter dem Vorwand von Corona inakzeptabel ist und bekämpft werden muss. Deinen Vorwurf, dass sich rf-news, die MLPD oder das Internationalistische Bündnis unkritisch einer Corona-Hysterie anpassen würden, kann ich allerdings nicht teilen. In deinem Beitrag vom 10.4. führst du für angebliche Corona-Hysterie den Aufkleber der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses an, „der nicht das Monopolkapital, sondern das Virus zum Hauptgegner macht.“ Über die Grafik mit dem Virus mit Vampirzähnen kann man gerne streiten. Aber dass wir damit den Virus zum Hauptgegner machen würden, stimmt eindeutig nicht! Die von dir angesprochene Grafik macht nicht mal ein Viertel des Aufklebers aus. Im Fokus stehen die Losung „Unsere Gesundheit ist wichtiger als eure Profite“ und die Forderung „Für die Dauer nötiger Produktionsstilllegungen: voller Lohnausgleich. Beides richtet sich ganz klar gegen die Monopole und ihre Profite. Die Forderung ist unbedingt notwendig – und keine Hysterie - hat sich doch in Italien nachweislich das Virus so massiv ausgebreitet, weil zugunsten der Profite die Betriebe weiter aufblieben. <br><br> Allerdings war es etwas unglücklich, dass rf-news nur den Ausschnitt mit der Virus-Grafik brachte. Auf der Homepage des InterBündnis ist er ganz abgebildet. http://www.inter-buendnis.de/aufkleber-der-arbeiterplattform-erschienen/<br />
Comment Re: Gibt es eine Corona-Hysterie? Kritisch hinterfragen und das SARS-CoV2 und seine Auswirkung dialektisch untersuchen
an Steffen Derner: Ich unterstütze die Kritik am Zahlenwerk des RKI und verstehe, dass bei vielen deshalb der Eindruck entsteht, da wird nur Panik gemacht. Die Wirklichkeit ist leider kompliziert und bedrohlicher. <br><br> Bitte lest „Die Lehren von Wuhan“ von Prof. E. Nagel. Er war von 2010-15 ärztlicher Direktor des Uni-Klinikums Essen, seit 2018 ein Präsidenten des Chinesisch-Deutschen Freundschaftskrankenhauses im Tongji Klinikum in Wuhan – und er berät die Bundesregierung in Fragen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Nagel übt eine detaillierte Kritik an dem Krisenmanagement der Schweizer Regierung und der EU. Er zeigt die Tragweite und perspektivische Bedrohung durch die Covid-19-Pandemie auf und dringend nötige Gegenmaßnahmen. <br><br> https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/ <br /> <br><br> Er schließt in seinem Beitrag übrigens einen künstlichen Ursprung nicht aus, unterschätzt aber m.E. die Gefahren, die von der aktuellen Forschung an menschheitsbedrohenden Krankheitserregern ausgeht - sei es zivil oder militärisch, soweit das überhaupt noch zu unterscheiden ist.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Nachdem die wesentlichen Aussagen der beiden von mir genannten Quellen allen Lesern im Wortlaut vorliegen - meine Rückfragen an Josef Lutz: <br><br> Willst du wirklich bestreiten, dass 2015 ein menschheitsbedrohliches Virus erschaffen wurde? Ist dir bewusst, dass der entscheidende Genabschnitt im Genvergleich nur bei CoV2 enthalten ist? Dass die extrem hohe Infektiosität und die Eigenschaft, den therapeutischen und immunologischen Angriffen zu widerstehen, genau durch diesen Abschnitt codiert wird? Ist dir bekannt, dass es bislang keinerlei Beweis für eine natürlichen Übergang dieses konkreten Virus von Fledermäusen und Co. auf den Menschen gibt, sondern nur Vermutungen und Thesen - auch im aktuellen Artikel von Nature Medicine vom 17.3.20? <br><br> Haben die beteiligten Wissenschaftler vielleicht gar kein Interesse, die Gensequenzen von CoV-2 auch mit dem 2015 erschaffenen Virus zu vergleichen? Will Josef Lutz im Ernst Wissenschaftler verteidigen ("Damit tut man den Autoren unrecht"), die mit der bewussten Konstruktion von menschheitsbedrohenden Viren, die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringen? <br><br><br> Vielen Dank an Rudi Neumaier für seinen wichtigen Hinweis zur Rolle der kapitalistischen Agrarindustrie für die Zerstörung natürlicher Lebensräume und Epidemien. Die aktuelle Covid-19 Pandemie ist nur im Zusammenhang mit den sozialen und ökologischen Verwüstungen zu verstehen
Comment Re: Krisenmanagement unter der Lupe
Ich denke, hier wird das kapitalistische Krisenchaos offensichtlich. Die Herrschenden sind doch hilflos demgegenüber. Sie üben weder über die Corona-Pandemie noch über die anderen Krisen wie die bereits 2018 entstandene Weltwirtschafts- und Finanzkrise die Kontrolle aus. Sie spielen sich jetzt doch nur als DIE Krisenmanager auf, für Krisen die das kapitalistische System gesetzmäßig - und nicht nach dem Willen der Herrschenden - hervorbringt.
Comment Re: Der 1.Mai muss stattfinden!
Ich weiß nicht woher die Info stammt, der DGB Vorstand hätte die Kundgebungen und Demos zum 1.Mai Anfang März abgesagt. Ich weiß nicht wann der Beschluss gefasst wurde, bekanntgegeben wurde er am 20. März. Also eine Woche nach Absage der Aufstellung der Lenin Statue.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Inzwischen hat <b>Dr. Willi Mast</b> sich mit verschiedenen kritischen Hinweise zum seinem ursprünglichen Artikel befasst. Einen ersten Artikel hat heute <i>Rote Fahne News</i> veröffentlicht. Wir (von den Moderatoren) wollen den Artikel hier verlinken und zur Diskussion stellen. Willi Mast hat auch angekündigt, auf weitere einzelne Fragen hier im Laufe der nächsten Tage weiter einzugehen. Er schreibt: <br><br> "Bei der Suche nach verlässlichen Quellen zur Frage des Ursprungs von CoV2 stößt man auf zwei wissenschaftliche Publikationen in renommierten Fachzeitschriften." <br><br> Willi Mast zitiert dann ausführlich aus beiden Artikeln und kommt zu dem Ergebnis: <br><br> "Zweifelsfrei geht daraus hervor: <br><br> - 2015 wurde im Labor ein hoch-infektiöses und menschheitsbedrohendes Coronavirus geschaffen. <br><br> - Der Vergleich des Erbguts mit anderen Corona-Viren zeigt, dass dem CoV2 offensichtlich ein Abschnitt eingefügt ist, um ihm einen „Funktionsgewinn für eine Ausbreitung in der menschlichen Bevölkerung zu verschaffen.“ <br><br> - Ungeklärt ist, ob CoV-2 identisch ist mit dem oben beschriebenen künstlichen Virus. <br><br> - Ich habe im oben genannten Rote Fahne-Artikel deshalb von „erdrückenden Indizien“ für einen künstlichen Ursprung von CoV-2 gesprochen, spreche hier von wissenschaftlichen Tatsachen und möchte mich nicht an Verschwörungstheorien beteiligen, die im Internet verbreitet werden. Die Wirklichkeit ist erschreckend genug. Die Frage des Ursprungs ist von großer Bedeutung für die Erforschung von Therapien und Impfstoffkonzepten gegen die Covid19-Epidemie. <br><br> Zu den kritischen Hinweisen möchte ich anmerken: <br><br> - Die genannten Indizien sind noch kein Beweis. Ob das CoV-2 identisch ist mit der „Virus-Chimäre“ von 2015, wissen wir nicht. Interessanterweise wird aber 2020 kein Bezug mehr zu der früheren Arbeit hergestellt. <br><br> (...) <br><br> - Der Virologe Prof. Drosten sagt im Stern-Interview, er sehe keine Beweise für den Ursprung von dem Fischmarkt Wuhan. Menschen könnten das Virus dorthin gebracht haben. Er vermute die Massentierhaltung als Ursache. Fazit: Viele Spekulationen, keine Beweise für einen natürlichen Ursprung. (...)" <br><br> <b>Wir empfehlen den vollständigen Artikel auf Rote Fahne News zu lesen:</b><u> https://www.rf-news.de/2020/kw15/kuenstlicher-ursprung-von-cov-2-oder-nicht</u>
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