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Comment Re: Zwischen gesundheitlichen und politischen Notstandsmaßnahmen unterscheiden
Ein Leser aus Stuttgart schrieb dazu an "Rote Fahne News":<br /> <br /> Bei den Politikern ist jetzt eine spezielle Pandemie ausgebrochen: die Begierde nach Handytracking. Die ist nach überzeugender Darlegung von Prof. Kekule' für die Eindämmung der Epidemie vollkommen nutzlos. Es gibt keine einzige Studie über Erfolge der Handyüberwachung, auch nicht aus Südkorea. Die reaktionärsten Politiker wollen sich als als Macher produzieren und brüsten sich als visionäre Vorkämpfer für Fortschritt und Digitalisierung. Doch dies ist eindeutig der Versuch, eine breite Bespitzelung mal versuchsweise auf Funktion und Akzeptanz zu testen für unruhige Zeiten.<br /> <br /> Ein weiterer Punkt ist die Protestkultur zu Zeiten der Ausgangsbegrenzung/Sperre. Ich finde, Protest muss derzeit mehr öffentlich sichtbar werden.<br /> Da sollten wir uns z.B. für den abgesagten 1. Mai etwas überlegen. In Hamburg zeigt die Seebrücke gerade, wie man protestieren kann und macht dazu gute Vorschläge. Es gibt ja kein Demo-Verbot. Man könnte in der Öffentlichkeit schön im 2m-Abstand jeweils zu zweit Protestplakate tragen, ohne direkt dazu aufzurufen. Allerdings – wo macht man das, wenn die Straßen leer sind. Zum Ostermarsch ruft die Friedensini BaWü dazu auf, Plakate, Transparente usw aus den Fenstern zu hängen. Man sollte auch Plakate zum 1. Mai aufhängen, oder welche mit den wichtigsten Forderung aus dem Kampfprogramm zur Coronakrise, kurz und knackig.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Ein Leser schrieb dazu an "Rote Fahne News":<br /> <br /> Zum Thema Kriegsforschung: Da kursieren seltsame Theorien von irgendwelchen Mächten oder „dem Staat“, der die Menschen im Griff haben will mit Corona. Aber ein konkreter Hinweis auf mögliche Kriegsforschung wird schnell als Verschwörungstheorie abgetan. Auch hier bedarf es mehr Wissenschaftlichkeit. In Diskussionen konnte ich z.B. nichts dazu sagen:<br /> • können Viren, die zunächst bei Tieren auftreten, im Labor manipuliert werden? Ein Biologe sagte mir, ein künstlich verändertes Virus würde man erkennen und nachweisen können.<br /> • Können künstlich veränderte Viren auf Menschen übertragen werden?
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Der von mir verfasste Artikel "Wie entstand das Coronavirus?"in RF 7/20 hatte die Schwäche, dass er wegen der begrenzten Artikel-Länge die wesentlichen Aussagen der beiden Fachartikel nicht wörtlich und in deutsch übersetzt zitiert hat. Das ist aber erforderlich, damit sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden kann. Das sollte deshalb kurzfristig nachgeholt werden. <br /> Der Artikel spricht weiterhin nicht von einem Beweis, sondern von Indizien für einen künstlichen Ursprung. Auf Grund der Datenlage halte ich das für gerechtfertigt, solange nicht der Beweis für einen natürlichen Übergang erbracht wird. <br /> Ein tieferes Verständnis über die Besonderheiten des SARS-CoV2-Virus ist entscheidend, um die längerfristigen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Pandemie zu verstehen, um wirksame Therapien und Impfstoffe zu entwickeln und um die Pandemie weltweit zu besiegen. Es kann hier nicht um eine abgehobene akademische Diskussion gehen. <br /> Der o.gen. Artikel hat ein lebhaftes Echo gefunden. Für die kritischen Hinweise - insbesondere zu den Wechselwirkungen der "Corona-Krise" mit der globalen Umweltkatastrophe - möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Unsere Mediziner-Gruppe wird im weiteren darauf genauer eingehen.
Comment Wie gefährlich ist die Pandemie wirklich?
Es gibt heute (9.4.2020) offiziell weltweit 94.720 Corona-Tote. Bei einer Weltbevölkerung von 7.750.000.000 Menschen. Das entspricht einem Prozentanteil von 0,0012%. Weltweit nehmen sich ca. 800.000 Menschen im Jahr das Leben. Man müsste also rechnerisch davon ausgehen, dass auf diesem Planeten z.Z. die Wahrscheinlichkeit einen Suizid zu begehen etwas neunmal höher ist, als am Corona-Virus zu sterben.
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Betr.: Artikel in RFM Nr. 7 „Wie entstand das Coronavirus?“<br /> <br /> Lieber Willi,<br /> <br /> Vor weg, es ist eine sehr wichtige Frage nach einem möglichen künstlichen Ursprung des Corona-Virus, die dein Artikel aufwirft. Das muss unbedingt unter den Massen auf einer klaren wissenschaftlichen Grundlage diskutiert werden. Du nennst dazu wichtige Indizien. Ich habe aber 2 Kritiken und einen Hinweis:<br /> <br /> 1. Du behandelst die Indizien für einen möglichen künstlichen Ursprung. In der Öffentlichkeit und im Internet wird diese Diskussion ebenfalls geführt. Von verschiedenen Virologen bis hin zu dein Online-Ausgaben großer Medien wird dabei ein künstlicher Ursprung verneint, manchmal mit dünnen Argumenten. Dabei gibt es Vertreter, die kategorisch verneinen, das dieser Coronavirus überhaupt künstlichen Ursprungs sein kann. Meines Erachtens wäre es in deinem Artikel notwendig gewesen sich mit den Gegenargumenten auseinander zu setzen. Der Übergang von Tier zu Mensch bei Viren ist ja auch ein natürlich stattfindender Prozess. Die Leute (uns eingeschlossen) müssen hier unterscheiden lernen.<br /> <br /> 2. Können wir uns beim Ursprung des Corona-Virus schon festlegen? Wenn du schreibst: „Offensichtlich fehlt nur noch die Bestätigung, das das 2015 konstruierte gefährliche Coronavirus identisch mit dem CoV2-Virus ist“ ist das eine indirekte Festlegung, dass das Virus künstlich ist, nur noch die allerletzte Bestätigung fehlt.<br /> <br /> Mein Hinweis: Wir trauen den Imperialisten das zu, weil wir wissen, dass in den imperialistischen Machtzentren überall an Biowaffen geforscht wird. Dazu sollten wir aufklären, wo, wie das abläuft usw. Durch die Aids-Auseinandersetzung haben wir doch viel konkretes Wissen. Viele Leute wissen das nicht.<br /> <br /> Liebe Grüße<br />
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Auch ich habe mich um die Frage "Künstliche Erzeugung des Corona-Virus" gekümmert und bin im Internet unter diesem Suchbegriff beim "contra-magazin" auf einen Artikel mit reißerischer Überschrift fündig geworden, der wiederum wichtige Ausschnitte aus einem wissenschaftlichen Artikel im englischen Originaltext und deutscher Übersetzung zitiert. Dabei wird u.a. auf die selbe Quelle verwiesen wie im Artikel von Dr. Willi Mast in der "Roten Fahne" 7/2020 S.24/25 Fußnote 2, nämlich auf "Antiviral Research 176/2020. - Allerdings auch dort zunächst einmal eine Reihe von unverständlichen Begriffen, die ich dann selbst zeitaufwändig recherchiert habe. Mein Ergebnis: Die Forschungsergebnisse, die im "contra-magazin" zitiert werden, sind ernst zu nehmen.<br /> Es ist m.E. die Aufgabe der "Roten Fahne", die wissenschaftliche Auseinandersetzung um Hinweise zur künstlichen Erzeugung Sars-CoV-Virus allgemeinverständlich weiterzuführen. Auf Wunsch stelle ich dafür meine Erkenntnisse zur Verfügung.<br /> <br />
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Lieber Leser aus Essen,<br /> Dein Hinweis auf einen Artikel zu diesem Thema in einer Fachzeitschrift ist interessant. Auch ich verstehe ihn nicht, weil meine Englisch-Kenntnisse dazu nicht ausreichen. Vielleicht findet sich in der Leserschaft von rf-news jemand, der in der Lage ist, diesen Artikel kompetent zu übersetzen?!<br /> Nicht richtig finde ich allerdings Deine Methode, Skepsis in den Artikel bzw. seinen Verfasser zu verbreiten. Nachdem Du sagst, dass Du dir kein Bild machen kannst, stellt Du einfach in den Raum, man wüßte ja, wozu bürgerliche Wissenschaftler in der Lage sind und fragst tendenziös nach deren "Brötchengebern". Das ist schon sehr verallgemeinernd und für solche Problematiken sicher nicht tauglich. Da hilft denn die am Ende angehängte Frage, ob er es nicht vielleicht doch ernst gemeint haben könnte, auch nicht mehr.<br /> Gab oder gibt es denn keine bürgerlichen Wissenschaftler, die, wenngleich sie keine Marxisten-Leninisten sind, dennoch ihre Kenntnisse und Erfahrungen in den Dienst der Menschheit stellen? Mit so einer schwarz-weiß-Malerei werden wir jedenfalls wenig Erfolg haben, bürgerliche Wissenschaftler als Bündnispartner zu gewinnen. <br /> Was meinst Du dazu?
Comment Re: Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Dazu schrieb ein Leser aus Essen an die Rote Fahne-Redaktion:<br /> <br /> Mein Verwandter hat mir, um seine Ansicht, dass es sich nicht um ein im Labor erzeugtes Virus handeln kann, zu untermauern, folgenden Aufsatz von aus Nature Medicine geschickt:<br /> https://www.nature.com/articles/s41591-020-0820-9.pdf<br /> <br /> Er hat ein Biochemie-Studium hinter sich. Ich verstehe von dem Fachchinesisch und den Details zu wenig. Deshalb kann ich mir gar kein Bild davon machen, wie da argumentiert wird.<br /> <br /> Und man weiß ja, zu was für Verfälschungen bürgerliche Wissenschaftler fähig sind. Deshalb wäre es sicher erst einmal interessant zu wissen, wer die Brötchengeber a) der Autoren und b) der Zeitschrift sind. Aber vielleicht hat das ja einer verfasst, der den Ursachen tatsächlich ernsthaft auf die Spur kommen will.
Comment Re: Zwischen gesundheitlichen und politischen Notstandsmaßnahmen unterscheiden
<p>Liebe Genossen, </p> <p> meine Frau und ich haben gerade den Briefwechsel der Ortsgruppe Gera mit Gabi Fechtner diskutiert. </p> <p> Der Briefwechsel hat mich begeistert, fördert die Sensibilisierung für die Entwicklung der Stimmung unter den Massen und bringt die Möglichkeiten unserer Einflussnahme und unsere grundsätzliche Überlegenheit gut zum Ausdruck. </p> <p> Ein Hinweis zum Statement von Gabi Fechtner: Vom Anspruch der Allseitigkeit und der dialektischen Methode finde ich es auch wichtig und gerade in dieser Situation ist es auch gut möglich, Mao Tsetung und seine Politik der Mobilisierung der Massen zu propagieren („Lasst 100 Blumen blühen"). Es entfalten doch bereits viele Menschen Initiative, nähen Masken (viele Anleitungen im Internet) und verteilen sie, wie z.B. der Horizont e.V. in München (von Jutta Speidel initiiert) gegen Spende an den Verein Frauen in Not. (Klein-)Betriebe stellen um und versuchen, medizinisch dringend notwendiges Gerät zu entwickeln/bauen, wie Mey, Eterna und andere. Diese Aktivität eines Teils der Bevölkerung für das Gemeinwohl kann man doch propagieren und dadurch die Bewusstheit durch die Einheit von Wort und Tat entwickeln.</p>
Comment Re: Zwischen gesundheitlichen und politischen Notstandsmaßnahmen unterscheiden
<p>Die Kritik der Genossinnen und Genossen aus Gera zeugt von großer Wachsamkeit und Verbundenheit mit den Massen. Die Antwort von Gabi Fechnter ist ausgezeichnet und ein gutes Beispiel dafür, dass die MLPD eine 'revolutionäre Partei neuen Typs' ist. </p> <p>Gut wäre es noch gewesen, wenn Gabi Fechtner in ihrer Antwort erwähnt hätte, dass dieser Begriff der 'Notstandsmaßnahmen' zurückgeht auf die sogenannten 'Notstandsgesetze', welche die Regierung unter Willy Brandt (SPD), eine 'große Koalition' aus SPD und CDU/CSU am 30. Mai 1968 im Bundestag gegen erbitterten Widerstand aus der Bevölkerung mit Streiks und Demonstrationen verabschieden ließ. Viele, vor allem ältere politisch aktive Menschen, verstehen deshalb den Begriff 'Notstandsmaßnahme' vor allem politisch. Aber man kann heute eben nicht mehr voraussetzen, dass dies allen bekannt ist. </p> <p>Es bietet sich an, in diesem Zusammenhang über diese gesetzliche Vorbereitung des Staatsapparats auf die massive Einschränkung bürgerlich-demokratischer Rechte und Freiheiten aufzuklären.</p>
Comment Re: Zwischen gesundheitlichen und politischen Notstandsmaßnahmen unterscheiden
<p>Ich begrüße diese Unterscheidung sehr. Sie verbessert unsere Losung entscheidend. Geht es doch darum, wie überzeugend wir argumentieren. Allerdings bin ich noch nicht ganz zufrieden mit den Schlussfolgerungen: ohne ausreichendes Wissen der Menschen über die Notstandsgesetze wird das bei vielen noch nicht klar genug. </p><p> Nicht nur junge Leute wissen wenig darüber, über die Einzelheiten, die Hintergründe und Interessen hinter diesen 'Schubladen'-Gesetzen. Das ist aber notwendig, um selber vergleichen zu können mit den jetzt erlassenen Gesetzen, und um Gesundheitsmaßnahmen von den politischen Notstandsmaßnahmen trennen zu können. Die Methode der Herrschenden ist doch gerade, beides zu vermengen und so die Akzeptanz „als Ganzes“ zu erreichen. </p><p> In diesem Sinn fand ich den Auszug im Rote Fahne Magazin 7 / 20, S. 20 aus dem REVOLUTIONÄREN WEG 18 (RW) wichtig. Aber es ist noch zu dünn, nur Einzelheiten, zu wenig politischer Hintergrund. Der RW analysiert diese Gesetze im Zusammenhang des Abbaus bürgerlich-demokratischer Rechte, Reaktion nach innen und Aggression nach außen, Faschisierung des Staatsapparats, alles zusammen unter den Herrschaftsformen des Staatsmonopolistischen Kapitalismus: 'Das politische Wesen des monopolitischen bzw. staatsmonopolitischen Kapitalismus ist das Streben zur Verletzung der Demokratie, zur Reaktion … das Bestreben, die Demokratie überhaupt durch die Oligarchie … zu ersetzen (Lenin)'. RW 18, S. 249. </p><p> Wir müssen so argumentieren, dass die Menschen verstehen, warum die jetzigen Maßnahmen nicht eine „momentane“ Einschränkung, sondern politisch gefährlich sind. Jeder muss dann selbst einordnen können, wenn jetzt Vorschläge zur Handy-Ortung oder Schäubles Idee von einem kleinen Notparlament kommen, dass das Teil der Rechtsentwicklung und der Faschisierung ist, und welche Bedeutung jetzt der Verteidigung aller demokratischen Rechte zukommt. </p><p> Ich denke also, dass wir viel mehr über die Notstandsgesetze aufklären müssen. Die Kollegin in dem Artikel sagte ja auch, über diese habe sie nichts gewusst. </p>
Comment Fragen zum Ursprung des Coronavirus müssen gestellt werden
Die Medien berichten ausführlich über Corona und die weiter sprunghaft steigende Zahl der weltweit infizierten Menschen. Die Frage der Herkunft des neuartigen Virus wird dabei weitgehend ausgeblendet. <br /> <br /> Dazu gibt es ein Schreiben von Dr. Willi Mast aus Gelsenkirchen und Dr. Günther Bittel aus Duisburg.<br /> <br /> Das möchten wir gerne zur Diskussion stellen.<br /> <br /> Es kann hier gelesen werden:<br /> https://www.rf-news.de/2020/kw10/fragen-zum-ursprung-des-corona-virus<br />
Comment Zwischen gesundheitlichen und politischen Notstandsmaßnahmen unterscheiden
Gabi Fechtner bezieht in einem Briefwechsel mit Genossen aus Gera Position zu der Frage der Unterscheidung von notwendigem Gesundheitsschutz, gesundheitlichen Notmaßnahmen und politischen Notstandsmaßnahmen, für die die Herrschenden die Situation missbrauchten. <br /> <br /> Diesen möchten wir gerne auch hier zur Diskussion stellen.<br /> <br /> Er kann hier gelesen werden: https://www.rf-news.de/2020/kw13/zwischen-gesundheitlichen-und-politischen-notstandsmassnahmen-unterscheiden<br /> <br /> <br />
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